Pressemeldungen zur Fachoberschule

21.02.2018

Planspiel Börse - Siegerteam "I bims 3 Juicer"

Foto: photoagenten/Axel Schmitz

Planspiel Börse:  „I bims 3 Juicer“  der Fachoberschule der Rheingrafen-Realschule plus in Wörrstadt landen auf Platz eins!

Nachrichten Worms 05.02.2018 Von Sonja Ingerl

WORMS - Die Erheiterung war groß, als Frank Belzer, Vorstandsmitglied der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, das Siegerteam „I bims 3 Juicer“ des Planspiel-Börse-Wettbewerbs aufrief. „Ich musste gestern erst einmal recherchieren, wie man das ausspricht“, sagte er mit einem Schmunzeln. Seine beiden Töchter hätten ihm da auch nicht helfen können. Gruppenleiter Tobias Dinges und seine beiden Teammitglieder Devin Herde und Anna Walter freuten sich trotzdem sichtlich über den ersten Platz und die insgesamt 600 Euro Hauptgewinn. Die drei Zwölftklässler der Fachoberschule der Rheingrafen-Realschule plus in Wörrstadt haben mit den Aktien von Amazon, Netflix und Porsche den richtigen Riecher gehabt, auch wenn es die ein oder andere Hürde gab: „Drei bis vier Wochen vor Spielende Mitte November gingen die Börsenkurse nach unten. Da haben wir alles Negative verkauft und erst wieder gekauft, als der Kurs wieder stieg“, erklärte Dinges seine Strategie. Ihr Lehrer habe sie im BWL-Unterricht auf das Planspiel Börse aufmerksam gemacht – spielen mussten sie dagegen selbstständig.

Das Spiel soll laut Belzer in erster Linie die Berührungsängste in Bezug auf Aktien abbauen und spielerisch an das Thema heranführen. Das hat nicht nur beim Siegerteam geklappt, dessen Mitglieder sich alle drei gut vorstellen können, später selbst ein Depot zu besitzen. Auch die Zweitplatzierten, die „Asteroids“ des Wormser Eleonoren-Gymnasiums, stehen den echten Wertpapieren offen gegenüber: „Ich würde später auch Geld anlegen“, sagte Teamleiter David Hirschburger. Er und seine Teammitglieder Louis Düppengießer und Niklas Schmidt gehen in die elfte Klasse und haben insgesamt 250 Euro gewonnen. „Wir haben zuerst die Aktien beobachtet, bevor wir uns für welche entschieden haben“, sagte Schmidt. Und dennoch hätten sie mit der Amazon-Aktie zuerst Geld verloren, berichtete Hirschburger. „Wir waren lange im Minus.“ Dass sie es auf den zweiten Platz geschafft haben, freute die Jungs. Auf das Spiel aufmerksam gemacht habe sie ihr Physiklehrer, danach waren sie auf sich allein gestellt, erzählte Hirschburger: „Wir haben uns zum Beispiel in der Pause abgesprochen.“

Beim Planspiel Börse standen Belzer zufolge Anlagestrategien mit nachhaltiger Entwicklung im Vordergrund. „Alle anwesenden Gruppen haben beim Planspiel Börse 2017 hervorragende Ergebnisse erzielt“, sagte er. Die Gruppen seien mit 50 000 Euro gestartet.

Den ersten Platz beim Nachhaltigkeitsertrag belegte das Team „Die römische Börse“ (Julian Göttl, Christine Strickler und Nina Tiedje) vom Gymnasium Römerkastell in Alzey. Es gewann 150 Euro. Der zweite Platz ging an das Team „Dirty One“ (Tobias Schumann, Florian Diel, Daniel Knesz), es erhielt 100 Euro. Den dritten Platz belegte das Team "Toleranz" (Sibel Yalkin, Rrezarta Abazaj, Fritz Immerheiser, Fabian Mayer) der Fachoberschule der Rheingrafen-Realschule plus in Wörrstadt.

Das „I bims 3 Juicer“-Team der Rheingrafen-Realschule plus in Wörrstadt belegt den ersten Platz bei ihrer Sparkasse, landesweit Platz 18 mit einem Depotwert von 55 771,22 Euro und einem Preisgeld von 600 Euro. Dahinter folgen „Asteroids“ vom Eleonoren-Gymnasium mit 53 822,12 Euro; landesweit schafften sie es auf Platz 55. Auf dem dritten Platz kam mit einem Depotwert von 53 737,69 Euro das Team „Na Trios“ (Leon Wetzel, Amy Gergenreder, Julia Ulffers) vom Litauischen Gymnasium Hüttenfeld. Es gewann 200 Euro. Den vierten Platz mit 150 Euro belegt das „IsA1“-Team (Alexander Büssow und Isabel Zeimet) von der Pfrimmtal Realschule Plus mit einem Depot von 53 424,77 Euro. Der fünfte Platz mit 100 Euro ging an das Team „Ostergang“ (Lars Vogel und Jonathan Ripp) mit einem Depot von 53 251,42 Euro. Die Jugendlichen besuchen das Eleonoren-Gymnasium.


21.12.2014

Wörrstadt: Rheingrafen Realschule plus ist seit diesem Schuljahr Fachoberschule für Wirtschaft

Presseartikel der Allgemeinen Zeitung vom 17.12.2014

Von Neli Mihaylova

WÖRRSTADT - Seit diesem Schuljahr ist die Rheingrafen Realschule plus in Wörrstadt Fachoberschule (FOS) für Wirtschaft und Verwaltung. „Das war die richtige Entscheidung", meint Schulleiterin Sigrid Grünig. „Die Nachfrage beweist, dass der Bedarf da ist", fügt sie hinzu.

Insgesamt 32 Schüler aus der ganzen Region wurden im ersten Jahr aufgenommen. 60 Plätze sind für nächstes Jahr vorgesehen. In zwei Jahren erreichen die Jugendlichen die Fachhochschulreife und können an allen Hochschulen studieren. Dabei absolvieren sie gleichzeitig ein Jahrespraktikum.

Drei Tage im Betrieb

Im ersten Jahr besuchen sie zwei Tage lang die Schule, an den anderen drei Tagen arbeiten sie in einem Betrieb oder in einer Verwaltung. „So lernen die Schüler schon sehr früh die Facetten des Arbeitslebens kennen. Sie haben zum Beispiel nur sechs Wochen Urlaub im Jahr und keine zwölf Wochen Ferien mehr", erzählt die Schulleiterin weiter. „Die Rückmeldung, die wir von den Betrieben bekommen, ist sehr positiv", berichtet Beate Wegmann, FOS-Koordinatorin an der Rheingrafen Realschule Plus und fährt fort: „Sie sind angetan von der Motivation der Schüler."

Die Erfahrung des Praktikums wird auch in den Unterricht integriert. Die Schüler führen ein Berichtsheft und reflektieren ihre Tätigkeit im Betrieb. Am Ende des ersten Jahres präsentieren sie einen Fachbericht vor der Klasse.

Im zweiten Jahr gibt es dann nur Schulunterricht. Prüfungsfächer am Ende der zwei Jahre sind Mathe, Deutsch, Englisch und BWL.

„Danach haben die Schüler mehrere Möglichkeiten", schildert Wegmann. Sie können an einer Hochschule studieren, eine duale Ausbildung machen, an einer berufsbildenden Schule Abitur machen oder ein duales Studium absolvieren. „Im zweiten Jahr bieten wir ein Berufsorientierungsprogramm an. Wir helfen den Schülern, ihre Stärken zu finden und sich für die Bewerbungen vorzubereiten", erklärt Wegmann. Schulleiterin Grünig fügt hinzu: „In diesen zwei Jahren haben die Schüler genug Zeit, um sich zu finden und in verschiedene Bereiche reinzuschuppern."


Fachoberschule in Wörrstadt eingeweiht

Über die neue Fachoberschule in Wörrstadt freuten sich Klaus Mehring (v.l.), Dr. Jürgen Weiss, Sigrid Grünig, Beate Wegmann und Ernst Walter Görisch. Foto: photoagenten/Axel Schmitz

Presseartikel der Allgemeinen Zeitung vom 24.09.2014

Von Bergund Hilgers

WÖRRSTADT - Seit diesem Schuljahr ist sie in Betrieb, jetzt feierte man offiziell Eröffnung: Die neue Fachoberschule (FOS) Wörrstadt, Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung, unter dem Dach der Rheingrafen-Realschule plus, hat ihre ersten Schülerinnen und Schüler. „32 junge Menschen haben die Chance ergriffen, auf dem schnellsten Weg die Fachhochschulreife zu erwerben und in zwei Jahren ein Studium beginnen zu können“, sagte Beate Wegmann, FOS-Koordinatorin an der Rheingrafen-Realschule plus.

Innovatives Konzept

In Rheinland-Pfalz sei die Fachoberschule schon durch ihr innovatives Konzept einmalig, allgemeine und berufliche Bildung in einem Haus zusammenzuführen. In den kommenden zwei Jahren werden die ersten Wörrstädter FOS-Schüler in der Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung in einer Kombination aus Schule und Praktikum eine kaufmännische Grundbildung erhalten. Sie nehmen einerseits am Unterricht in den allgemeinbildenden Fächern teil und lernen ergänzend und parallel dazu berufliche Theorie und Praxis.

Der zweijährige Bildungsgang des beruflichen Schulwesens ist organisatorisch mit der Realschule plus verbunden. Die Schülerinnen und Schüler absolvieren in der elften Klasse jeweils an drei Tagen der Woche ein betriebliches Praktikum, an den anderen beiden Tagen und im gesamten zwölften Schuljahr besuchen sie den Unterricht in der Schule. Die Fachoberschule endet nach der Jahrgangsstufe zwölf mit der Fachhochschulprüfung.

Schulleiterin Sigrid Grünig erinnerte in ihrer Begrüßungsrede noch einmal an den Weg, den die Rheingrafen-Realschule plus mit mehreren Anträgen zur Errichtung der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung gegangen war. Außerdem begrüßte sie die FOS-Schüler offiziell und zeigte sich beeindruckt von der Arbeitsweise der jungen Leute: „Sie sind jetzt die Botschafter unserer Schule und sorgen dafür, dass das Bildungskonzept unserer Fachoberschule immer bekannter wird.“ Landrat Ernst Walter Görisch wünschte allen Lehrern und Schülern der FOS viel Freude und Erfolg: „Wir wollten im Landkreis Alzey-Worms möglichst alle Schulformen vereinen, um bestmögliche Ausbildungschancen zu bieten. So wurden alle ehemaligen Hauptschulen inzwischen in Realschulen plus überführt und zwei Fachoberschulen etabliert“, erklärte er. Die Befürchtungen, die Fachoberschulen seien Konkurrenz zu den berufsbildenden Schulen, seien nicht eingetroffen, so der Landrat: „Die berufsbildenden Schulen haben weiterhin ihren Platz im Bildungssystem.“

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16.06.2014

Berufschancen für die Jugend

Presseartikel der Allgemeinen Zeitung vom 16.06.2014

RHEINGRAFEN-SCHULE Neue Fachrichtung „Wirtschaft und Verwaltung“

WÖRRSTADT - (red). Die Rheingrafen-Realschule plus in Wörrstadt wird zum kommenden Schuljahr 2014/15 um eine Fachoberschule (FOS) mit der Fachrichtung „Wirtschaft und Verwaltung“ erweitert. Die erforderliche Zahl an Schülerinnen und Schülern habe sich für diese Schulform angemeldet. Dies teilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier Landrat Ernst Walter Görisch jetzt mit. Der Kreis Alzey-Worms hatte als Schulträger die Einrichtung einer FOS am Standort Wörrstadt im Frühjahr 2011 beantragt.

„Damit ist Wörrstadt nach der Fachoberschule „Gesundheit und Soziales“ an der Gustav-Heinemann-Realschule plus in Alzey der zweite Standort mit einem solchen zusätzlichen schulischen Abschlusszweig“, freute sich Görisch über die positive Entscheidung. Damit werde die Schullandschaft im Kreis weiter aufgewertet, die berufsqualifizierenden Abschlussmöglichkeiten für junge Menschen erweitert und damit letzten Endes auch dem Fachkräftemangel begegnet.

Nach Mitteilung der ADD werde die FOS in Wörrstadt zweizügig geführt und erhält bis zur Entscheidung des Schulträgers die Bezeichnung „Rheingrafen-Realschule plus und Fachoberschule Wörrstadt“. Die Errichtung der FOS erfolge in der Weise, dass zum Schuljahr 2014/15 erstmals Schülerinnen und Schüler in die Klassenstufe 11 aufgenommen werden. Dort absolvieren die Schüler jeweils an drei Tagen der Woche ein betriebliches Praktikum in der Fachrichtung „Wirtschaft und Verwaltung“. An den anderen beiden Tagen und im gesamten 12. Schuljahr besuchen sie den Unterricht in der Schule. Die FOS führt zur allgemeinen Fachhochschulreife.


28.11.2013

FachOberSchule - Wirtschaft und Verwaltung an der Rheingrafen-Realschule plus (RR+) zum Schuljahr 2014/15

Informationsveranstaltung in der Aula der RR+

Am Donnerstag, 28.11.2013, fand in der Aula der RR+ ein Informationsabend für interessierte Eltern, Schülerinnen und Schüler, Vertreter aus Bildung, Weiterbildung und Kultur sowie Unternehmen statt. Schulleiterin Sigrid Grünig führte informativ durch den Abend und begrüßte die zahlreich erschienen Gäste, unter ihnen Frau Emrich für den Schulträger der Kreisverwaltung Alzey-Worms sowie Herr Conrad, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wörrstadt.

Als Referent der FOS Mainz stellte Herr Blawath, FOS-Koordinator sehr anschaulich das einjährige Betriebspraktikum in der Klasse 11 vor und beantwortete kompetent Fragen der Anwesenden. Auch berichtete Herr Hedderich von der Mainzer Volksbank von seinen positiven Erfahrungen mit den Praktikanten und der „Win-Win“-Situation für beide Praktikumsteilnehmer, den Praktikanten und das Unternehmen.

Seitens des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur begrüßte Frau Schmazinski-Damp, Verantwortliche für die Fachoberschulen, ebenfalls alle Gäste aufs Herzlichste. Begleitet wurde sie von Ministerialrat Herrn Petri, der die Rheingrafen-Realschule plus zum Erhalt der Option für die FOS beglückwünschte. Er betonte die Bedeutung dieses zusätzlichen praxisorientierten Bildungsangebotes für die Region, das in zwei Jahren zur Fachhochschulreife führt.

Im Anschluss an die allgemeinen Informationen konnten in persönlichen Gesprächen bei einem Umtrunk, bewirtet vom Schulelternbeirat der RR+ und der Schülervertretung, noch individuelle Fragen geklärt werden, was rege genutzt wurde.

Termine:

Info-Abend am Mittwoch, 29.01.2014

Anmeldezeitraum:

1. Feb. bis 1. März 2014; Anmeldungen möglich ab Montag, 03.02.2014 nach telefonischer Absprache

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03.12.2013

Digitales Zeitalter und Fachoberschule Wörrstadt Thema beim 38. Unternehmerforum 03.12.2013

Pressebericht auf der Internetseite der VG Wörrstadt

Die digitale Zukunft und die damit verbundenen Herausforderungen, Chancen und Risiken - insbesondere für Gewerbetreibende - standen im Mittelpunkt des 38. Unternehmerforums. Dabei zeichnete sich als hervorragender Gastgeber des vierten und letzten Forums in diesem Jahr die Volksbank in Wörrstadt aus.

„Wir durften schon mehrmals bei der Volksbank mit unserem Unternehmerforum gastieren und freuen uns jedes Mal über eine sehr gut vorbereitete Veranstaltung“, so Markus Conrad. Das Team um Günter Brück, Vorstandsmitglied der Volksbank und seit Beginn Mitveranstalter des Unternehmerforums, ließ es auch dieses Mal an nichts fehlen.

 

Für das Thema des Abends „Überleben im Zeitalter der Digitalisierung“ konnte mit Boris Janek, Diplom Manager für Digitales Marketing aus Bonn ein renommierter Referent gewonnen werden.Boris Janek ist seit 2001 Manager Digitales Marketing bei der VR-NetWorld GmbH. Im Mittelpunkt seiner Tätigkeiten stehen strategische Innovationsprojekte im Internet und insbesondere im Bereich Online-Marketing. Neben seiner Tätigkeit bei der VR NetWorld GmbH betreibt er seit 2007 den Social-Media- und Finance2.0-Blog www.finance20.de.

„Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur verändern sich rasant, weil digitale Technologien immer tiefer in unser Leben integriert sind. Das Tempo, mit dem sich Technologie verändert und in dem sie verändernd wirkt, ist zudem schneller als unsere Fähigkeit sich den Veränderungen anzupassen“, so Boris Janek in seinem Vortrag. Ständig würden neue Fragen aufgeworfen werden, die unsere traditionellen Selbstverständlichkeiten fast im Minutentakt ins Wanken bringen.

Wie können Mensch und Unternehmen auf diese Herausforderungen reagieren? Welche Strategien gibt es? Wie werden sich diese Technologien weiterentwickeln? Welche Chancen und Risiken bietet diese Entwicklung für Unternehmen? All diese Fragen wurden vom Referenten aufgegriffen und er wagte darüber hinaus einen Blick in die digitale Zukunft.  

Christa Dernbach, Pädagogische Koordinatorin der Realschule plus und Fachoberschule Wörrstadt, stellte als zweiter Gast des Abends den Unternehmerinnen und Unternehmern ihre Schule vor. Kurz vor den Sommerferien erhielt die Rheingrafen-Realschule plus in Wörrstadt vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur die Mitteilung, in den Kreis der Realschulen plus mit verbundener Fachoberschule aufgenommen worden zu sein. Voraussetzung hierfür ist, dass sich bis zum 1. März 2014 mindestens 40 Schülerinnen und Schüler angemeldet haben müssen.Die Fachoberschule bietet Jugendlichen im Anschluss an die 10. Klasse die Möglichkeit, in einem zweijährigen Bildungsgang des beruflichen Schulwesens die Fachhochschulreife zu erwerben.

Bevor der Abend gemütlich ausklang, informierte Bürgermeister Markus Conrad wieder über aktuelle Themen aus der Verbandsgemeinde, beispielsweise aus dem Bereich des Tourismus, der Energie oder der Schulen.

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08.11.2013

Rheingrafen-Realschule plus in Wörrstadt informiert über geplante Fachoberschule

Pressebericht der Allgemeinen Zeitung vom 8.11.2013

An der Rheingrafen-Realschule plus soll eine Fachoberschule (FOS) Wirtschaft und Verwaltung eingerichtet werden. Wir sprachen mit Schulleiterin Sigrid Grünig über den Stand der Dinge.

Frau Grünig, wie ist der derzeitige Sachstand in Sachen Fachoberschule?

Für das Schuljahr 2014/15 hat die Rheingrafen-Realschule plus die Option zur Errichtung einer FOS mit der Fachrichtung „Wirtschaft und Verwaltung“ erhalten, was uns sehr freut. Damit sind wir eine von fünf weiteren Realschulen plus in Rheinland-Pfalz, die im nächsten Schuljahr an den Start gehen.

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit die Schule im nächsten Sommer starten kann?

Es müssen sich mindestens 40 Schülerinnen und Schüler bis zum 1. März 2014 anmelden. Da bereits schon viele Anfragen bei uns eingingen, sind wir sehr optimistisch.

Warum ist die Einrichtung einer FOS am Standort Wörrstadt sinnvoll?

Das Besondere an der FOS ist, dass die Schülerinnen und Schüler in der Klassenstufe 11 an drei Tagen pro Woche ein Praktikum in einem geeigneten Wirtschaftsbetrieb oder einer geeigneten Verwaltung absolvieren und an zwei Tagen an der Fachoberschule unterrichtet werden. Viele Unternehmen haben ihre Kooperation zugesagt und sind bereit, Praktikanten für ein Jahr aufzunehmen. In der Jahrgangsstufe 12 findet an fünf Tagen pro Woche ausschließlich Unterricht statt und die Schülerinnen und Schüler erhalten bereits nach zwei Jahren mit Bestehen der Abschlussprüfung ihre Fachhochschulreife. Mit dieser Qualifikation können die Absolventinnen und Absolventen direkt mit dem Studium an einer Fachhochschule beginnen oder eine qualifizierte Berufsausbildung aufnehmen. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, zur Berufsoberschule II zu wechseln und dort in einem weiteren Schuljahr die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife zu erwerben.

Welche Bedingungen müssen Schüler erfüllen, damit sie die Oberschule besuchen können?

Mit der FOS erhält der Schulstandort Wörrstadt ein zusätzliches attraktives Angebot und ist für alle Schülerinnen und Schüler interessant, die gerne praxisorientiert arbeiten. Mit einem qualifizierten Sekundarabschluss I sowie dem entsprechenden Notendurchschnitt können sich Jugendliche aller Schularten bewerben.

Wie wurden und werden die Eltern über das Angebot informiert?

Am Donnerstag, 28. November, 19 Uhr, findet in der Aula unserer Schule in der Pestalozzistraße 16 eine Informationsveranstaltung zum Thema FOS mit Vertretern des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur statt, zu der wir Eltern, Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen sowie interessierte Unternehmen herzlich einladen. Die Veranstaltungshinweise erfolgen über die Presse und an alle umliegenden Realschulen plus, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien sowie über die Homepage der Rheingrafen-Realschule plus (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.rheingrafen-realschule.de). Weitere Möglichkeiten, sich über die FOS zu informieren, bestehen beim Infoabend am Mittwoch, 29. Januar, und beim Tag der offenen Tür unserer Schule am Samstag, 8. Februar. Der Anmeldezeitraum für die FOS ist dann vom 1. Februar bis 1. März nächsten Jahres bei uns in der Schule.

Das Interview führte Kathrin Damwitz.

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04.07.2013

Fachoberschule für die Rheingrafen-Realschule plus

Presseartikel der Allgemeinen Zeitung vom 04.07.2013

(lex). Die Rheingrafen-Realschule plus in Wörrstadt hat für das Schuljahr 2014/2015 die Möglichkeit erhalten, eine Fachoberschule (FOS) mit der Fachrichtungskombination Wirtschaft und Verwaltung einzurichten. Das hat das Bildungsministerium am Mittwoch mitgeteilt.

Die FOS kann entstehen, wenn die Schule 40 Anmeldungen nachweist. An der FOS können die Schüler ihre Fachhochschulreife erwerben.

Insgesamt haben fünf Realschulen plus in Rheinland-Pfalz im neuen Schuljahr die Option, eine FOS einzurichten. Wenn sie alle die Anmeldezahlen erreichen, gibt es im Land 30 FOS. Mit den FOS wird seit 2011 der letzte Baustein der rheinland-pfälzischen Schulstruktur-Reform umgesetzt, die 2009 mit der schrittweisen Abschaffung der Hauptschulen und der Einrichtung von Realschulen plus begonnen hatte. Mit einer FOS werden an ausgesuchten Realschule-plus-Standorten die Klassenstufen elf und zwölf angegliedert.

Weitere FOS-Standorte in Rheinhessen sind: Kanonikus-Kir-Realschule plus in Mainz-Gonsenheim, Gustav-Heinemann-Realschule plus in Alzey, Rochus Realschule plus in Bingen, Realschule plus Nierstein.

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22.06.2012

Wörrstädter Rheingrafen-Realschule plus will im dritten Anlauf Fachoberschule werden

Presseartikel der Allgemeinen Zeitung vom 22.06.2012

Von Anita Pleic

Während sich die Alzeyer über die Einrichtung einer Fachoberschule ab dem Sommer 2013 freuen können (die AZ berichtete), ist die Enttäuschung in Wörrstadt groß. Denn die dortige Rheingrafen-Realschule plus hat auch im zweiten Anlauf nicht die Option für die Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung bekommen, wie das rheinland-pfälzische Bildungsministerium am Mittwoch mitteilte.

Eltern wollen Angebot

Schulleiterin Sigrid Grünig beglückwünscht die Alzeyer Kollegen, hätte aber naturgemäß auch an ihrer Schule gerne das weiterführende Angebot etabliert. Die Schule hatte im Vorfeld Eltern und Schüler befragt, das Echo sei positiv gewesen, fasst die Schulleiterin im Gespräch mit der AZ zusammen. „Wir freuen uns sehr, dass es für die Alzeyer geklappt hat, weil das gut zu der Stadt passt, aber auch bei uns wäre es wünschenswert, weil die Nachfrage da ist und es die Schullandschaft ergänzen würde“, sagt Grünig. Die für die Bewerbung erforderlichen Befragungen hatte die Schule in beiden Jahren mit großer Resonanz beantworten können. „Auch die benötigten Betriebe, die den Schülern einen Praxisbezug ermöglichen können, haben wir in entsprechender Zahl nachweisen können“, erklärt die Schulleiterin. Insgesamt etwa 700 Schüler besuchen die Rheingrafen Realschule plus in der Wörrstädter Pestalozzistraße, außerdem gibt es am Ort noch die Erich-Kästner-Realschule plus. Die Schulgemeinschaft lässt sich indes auch von der zweiten negativen Nachricht aus dem rheinland-pfälzischen Bildungsministerium nicht abschrecken. „Wir werden es natürlich wieder probieren“, verspricht die Schulleiterin, die sich aber auch über die Unterstützung von Schulträger und anderen politischen Gremien und Mandatsträgern freut. So hatte Landrat Ernst Walter Görisch bereits auf AZ-Nachfrage klargestellt, dass der Kreis als Schulträger in der Frage Fachoberschule in Wörrstadt am Ball bleiben wolle. „Der vorliegende Antrag wird im nächsten Jahr wiederum gestellt. Wörrstadt ist ein bedeutender Schulstandort.“

Auch Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel hatte gegenüber dieser Zeitung betont, dass die Entscheidung des Ministeriums in Bezug auf Wörrstadt bedauerlich sei.

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27.10.2010

"Fachoberschule" bei Unternehmerforum im Mittelpunkt

Von links nach rechts: Herbert Petri, Schulleiterin Sigrid Grünig, Anneliese Krämer und Bürgermeister Markus Conrad.

Wörrstadt, 27.10.2010. Bürgermeister Markus Conrad hatte zum 27. Unternehmerforum der Verbandsgemeinde Wörrstadt in die Rheingrafen-Realschule plus eingeladen. Thema des Abends war die ?Einrichtung einer Fachoberschule? an der Realschule plus. Um eine solche Fachoberschule einrichten zu können, benötigt die Realschule plus die Unterstützung der regionalen Unternehmen, um mit ihnen gemeinsam den praxisorientierten Teil der Schulausbildung abdecken zu können. "Für den Schulstandort Wörrstadt wäre eine Fachoberschule die ideale Ergänzung des guten Schulangebotes. Sie würde dazu beitragen, dass unsere Verbandsgemeinde an Attraktivität gewinnt. Daher unterstützen wir sehr gerne die Bemühungen der Schulen," so Bürgermeister Conrad in seinem Einführungsreferat.

Aus diesem Grund informierte Herbert Petri vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur über den neuen Bildungsgang.

Die Fachoberschule ist ein zweijähriger Bildungsgang. Nach der 10. Klasse kann man in zwei Jahren die Fachhochschulreife erlangen. Die Voraussetzung ist ein qualifizierter Sekundarabschluss I mit mindestens einem Notenschnitt von 3,0. Je nach gewählter Fachrichtung (Metalltechnik, technische Informatik, Wirtschaft und Verwaltung oder Gesundheit) absolvieren die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule in der elften Klasse jeweils an drei Tagen der Woche ein Praktikum in einem Unternehmen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Fachoberschule kann ein Studium an der Fachhochschule oder eine qualifizierte Berufsausbildung begonnen werden. Damit bietet die neue Realschule plus interessante Aufstiegsmöglichkeiten.

Text: Karin Schilling (Verbandsgemeinde Wörrstadt)

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Fachoberschule eingeweiht

MUSIK

Für das musikalische Rahmenprogramm der Eröffnungsfeier sorgten neben der Bläserklasse auch Jonathan Michel mit einem Klaviersolo sowie Sophia Maehrlein, Teilnehmerin am schulübergreifenden Song Contest, und die 10. Klassen mit dem Song „Happy“. Durch das Programm führte Jochen Paulokat.