Projekte mit der Schulsozialarbeit

22.11.2017

Tolle AG-Angebote mit Herrn Fuhr im SJ 2017/18

DIE STREITSCHLICHTER-AG

Wer kann Streitschlichter werden?

Alle Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen

Was macht ein Streitschlichter?

Die Aufgaben der Streitschlichter bestehen hauptsächlich darin, bei Konflikten unter Mitschülern zu helfen und dafür zu sorgen, dass beide Parteien mit der Lösung zufrieden sind. Neutrale Schlichter helfen, eine Lösung zu finden – von Schüler zu Schüler.

Konkret bedeutet dies, dass je zwei Streitschlichter als Ansprechpartner und Helfer bei Konflikten für die Schüler zur Verfügung stehen.

Was bringt mir eine Ausbildung als Streitschlichter?

Du hilfst anderen Schülern, lernst Konflikte zu lösen und verbesserst deine eigene Konfliktfähigkeit. Das Arbeiten im Team macht Spaß.

Die Streitschlichterausbildung wird im Zeugnis vermerkt und bringt dir Vorteile bei deinen Bewerbungen.

Wie lange geht eine Ausbildung zum Streitschlichter?

In der Regel dauert eine Ausbildung zum Streitschlichter ein halbes Schuljahr!

Im Rahmen der Streitschlichtung steht das Erlernen einer gewaltfreien Kommunikation und die Stärkung des Selbstbewusstseins verstärkt im Vordergrund. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler in schwierigen Streitsituationen handlungsfähig bleiben. Dies wird durch Herrn Martin Zovak (Mental & Motivationscoach/Gewaltpräventionstrainer) intensiv unterstützt und begleitet.  


DIE JUNGEN-AG

Die Jungen-AG soll den Schülern einen geschützten und unbeschwerten Rahmen bieten, wo sie sich über „Jungenthemen“ austauschen können. Der Spaß an Gruppenaktivitäten und der regelmäßige Austausch stehen hierbei im Vordergrund.  Das Kennenlernen neuer Kontakte, das Herstellen neuer Beziehungen und das Erleben unterschiedlicher Persönlichkeiten werden durch die Jungen-AG ermöglicht. Aber auch wichtige Themen wie etwa Gesundheit, Ernährung, Drogen und Alkohol, Medien, Idole, Liebe (Sexualität), Kommunikation, Lifestyle und Hobby werden in der Jungen-AG präventiv thematisiert. Das Projekt soll aber auch alltagspraktische sowie erlebnispädagogische Themen beinhalten z.B. Fußball, Kochen, Wettkampfspiele. Durch das Sozialkompetenztraining innerhalb der Jungen-AG werden unterschiedliche Kompetenzen angeregt, gefördert, gestärkt und erweitert.


DIE TANZ-AG (Breakdance)

In dieser AG werden Hip Hop und Breakdance getanzt. Breakdance ist eine sogenannte „Disziplin“ und fällt unter den allgemeinen Begriff „Hip Hop“. Hip Hop besteht aus 5 Säulen: B-Boying (Breakdance), MCing (Rap), writing (Graffiti), Djing und Beatboxing. Es wird rhythmisch auf Musik getanzt. Hierbei stehen Improvisationsübungen sowie das Einüben von  Choreographien im Mittelpunkt. Darüber hinaus wird in dieser AG die Subkultur des Hip Hop unter die Lupe genommen. Tanzen verbindet unterschiedliche Kulturen und ermöglicht das Gefühl von Gemeinschaftlichkeit. Tanzen bewegt, motiviert und inspiriert. Tanzen schafft neue Räume, um sich wohl zu fühlen und kreativ ausleben zu können. In dieser AG lernen die Kinder,  ihre eigenen Stärken und Ressourcen wahrzunehmen und diese in ihren Alltag zu integrieren. Ziel wird es sein, kleine Tanzeinlagen gemeinsam einzuüben und aufzuführen.


07.12.2016

STÄRKER-WERDEN-AG

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Die Schulsozialarbeit bietet im zweiten Schulhalbjahr eine „Stärker-Werden“-AG an. Zielgruppe sind die Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klassenstufe mit auffälligem Verhalten.

Die Auffälligkeiten betreffen sowohl geringes Selbstbewusstsein als auch Schwierigkeiten mit der Einhaltung von Regeln und im Umgang mit Lehrkräften, Autoritätspersonen und Mitschülern.

Deshalb wird beim „Marburger Verhaltenstraining“, das die Grundlage der AG bildet gelernt, dass die Einhaltung von Regeln und Spaß sehr wohl miteinander harmonieren.

Die Schüler und Schülerinnen sollten Interesse haben, spielerisch ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu stärken. Weitere Ziele sind die Förderung der Selbstständigkeit, der Selbst- und Fremdwahrnehmung, der Konzentrationsfähigkeit und des angemessenen Umgangs mit Fehlern und Frustrationen.

Im geplanten Gruppentraining erlernen die Kinder eine Vielzahl an Verhaltensweisen, damit sie in Schule, Freizeit und zu Hause besser zurechtkommen. Die Grundhaltung ist, dass jedes Kind jede Menge Fähigkeiten und gute Eigenschaften hat, die es zu entdecken und zu aktivieren gilt.

Ein reger Austausch zwischen Schule und Elternhaus ist Voraussetzung, um Kinder ressourcenorientiert zu fördern und damit bei uns fest vorgesehen. Ausschlaggebend für die Teilnahme sind die Einwilligung der Eltern und die Bereitschaft des Kindes, im Kurs mitzuarbeiten.

Beginn der AG ist im März, immer dienstags um 13:15 bis 14:30. Bei Bedarf kann die AG im Folgejahr noch einmal durchgeführt werden.

Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldung und nach Rücksprache mit dem Klassenlehrer.

Die Anmeldung ist ab sofort über das Büro der Schulsozialarbeit oder den Klassenlehrer möglich.


09.03.2016

Suchtprävention

Besuch des Theaterstücks „Alkoholhölle“ von theaterspiel „weil´s Leben live am besten ist“

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Kinder aus suchtbelasteten Familien“ fand in Kooperation mit der Jugend- und Drogenberatungsstelle Alzey in der Aula der GFG das Theaterstück „Alkoholhölle“ statt. Am Dienstag, den 16.2.2016, besuchten auch 3 Klassen der Rheingrafen Realschule+, nämlich die Klasse 8c zusammen mit ihrem Klassenlehrer Hr. Heil und die Klassen 8 und 9 „Darstellendes Spiel“ mit Hr. Paulokat, die Vorstellung.

Das Theaterstück thematisiert den Alkoholmissbrauch und seine Folgen und wurde erarbeitet mit Selbsthilfegruppen für trockene Alkoholiker, der Drogen- und Suchtberatungsstelle Genthin und „Aufbruch“e.V.

Das Theaterstück von Beate Albrecht erzählt von der neunzehnjährigen Lena, die bei ihrer Tante Maxi in der Werbeagentur ein Praktikum macht. Lena nimmt einen Auftrag für eine Werbekampagne eines neuen Alkoholpop an, denn mit Alkohol kennt sie sich aus. Ihre Tante lehnt den Auftrag ab. Es entsteht ein Streit und Lena erfährt die Lebensgeschichte ihres Vaters. Diese Geschichte  berührt sie zutiefst und bringt sie zum Nachdenken….

Das Theaterstück war sehr beeindruckend und im Anschluss konnten die Schüler und Schülerinnen noch Fragen stellen. Leider war die Zeit dafür sehr knapp. Wolfgang Pätsch, der Darsteller des Ernst Heidenreich, schilderte hier sehr eindrucksvoll seine Lebensgeschichte als abstinent lebender Alkoholiker (seit 1994).

Die Nachbereitung des Theaterstückes fand in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit statt. Hier konnten offene Frage geklärt werden. Ein weiterer Schwerpunkt war über das Thema Alkohol zu informieren. Zum Einsatz kamen hier auch die Rauschbrillen, die den Zustand der Beeinträchtigung durch Alkohol simulieren. Die Schüler und Schülerinnen absolvierten mit den Rauschbrillen einen kleinen Hindernisparcour und konnten so erfahren, wie die Wahrnehmung durch Alkohol verändert wird.


Medienkompetenz: Handy und Chatrooms

Zur Zeit finden in den 5. und 6. Klassen Aktionen im Bereich Medienkompetenz statt. Vor allem durch die Tatsache, dass immer mehr Schüler und Schülerinnen auch schon in der Orientierungsstufe  Smartphones besitzen, entstehen viele Probleme: Die Schüler/innen berichten von Drohungen in Kettenbriefen, Stress durch unzählige WhatsApps, Videos mit pornographischen und gewaltdarstellenden Inhalten. Auch treten immer wieder Beleidigungen, manchmal sogar in Form von Cybermobbing auf. Auch neue Entwicklungen, wie momentan die Plattform „You Now“ bringen gerade für die Jüngeren, die die Folgen ihres Handelns oft nicht absehen können, Gefahren mit sich.

Deshalb stoßen die Angebote diese Inhalte zu thematisieren auf viel Interesse. Spezielle Schülerpaten werden nach den Osterferien mit den Schülern/innen ganz praktisch mit den Handys, die ausnahmsweise einmal in der Schule angestellt werden dürfen, mit Rat und Tat zur Seite stehen und auch feste Ansprechpartner für die Kinder sein, an die sie sich immer wenden können, wenn Schwierigkeiten zu klären sind und der eine oder andere Tipp weiterhelfen kann.

Nicht ersetzen können alle diese Maßnahmen auf schulischer Seite die tatkräftige Unterstützung durch das Elternhaus. Vor allem durch die Tatsache, dass die meisten Schüler/innen in Chatrooms unterwegs sind, die deutlich jünger sind als eigentlich vorgesehen (wie zum Beispiel bei  WhatsApp, das erst ab 16 Jahren erlaubt ist), ist es nötig, dass hier die Verantwortung der Medienkompetenz ernst genommen wird, damit die Schüler/innen die Vorteile dieser Medien nutzen können und nicht deren Nachteile zu spüren bekommen.


03.12.2013

Respektvolles Miteinander

Miteinander statt gegeneinander

 

Die Schulsozialarbeit der Rheingrafen-Realschule plus  plant gemeinsam mit den Schulsozialarbeitern der beiden anderen weiterführenden Schulen in Wörrstadt (Erich-Kästner Realschule plus und Georg-Forster Gesamtschule) gemeinsame Aktionen für eine respektvolles Miteinander zwischen Schülern/innen der drei Schulen. Die erste gemeinsame Aktion fand im Hochseilgarten in Bad Kreuznach statt. Die acht teilnehmenden Schüler aus der 8. Klasse der RR+ haben hierfür eine kleine Zusammenfassung  für unsere Homepage erstellt.

Zuerst trafen wir uns mit den Schüler/innen der drei verschiedenen Schulen und lernten uns kurz kennen. Dann fuhren wir nach Bad Kreuznach.

Im Hochseilgarten in Bad-Kreuznach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Nach den Anweisungen und Sicherheitsüberprüfungen ging es dann los.

Die erste Gruppe ging zur Schaukel (Giant Swing):

Nachdem der Teilnehmer an der Schaukel eingehängt ist, wird er von seiner Gruppe am Boden über ein spezielles Umlenksystem nach oben gezogen. Sobald die gewünschte Höhe erreicht ist, informiert er das Bodenteam mit einem lauten “Stopp”! Danach löst er selbst die Arretierung mit einem Spezialrelais. Daraufhin schwingt der Teilnehmer mit ca. 70 km/h durch die Lüfte.

Die zweite Gruppe konnte einen Holzpfahl hochklettern (Pamper Pole) der 9 Meter hoch war:

Der Teilnehmer kletterte Stück für Stück hoch.Wenn er ganz oben war, konnte er sich auf den Holzpfahl stellen. Die Fläche war so groß wie eine Pizza. Falls er/sie nicht mehr klettern oder sich nicht darauf stellen wollte, musste er springen. Dabei wurde er/sie von drei Seilen gesichert. Zwei Seile hatte seine/ihre Gruppe, die nach Anweisungen das Seil spannte oder locker ließ. Das dritte Seil hatte die Betreuerin, die dafür zuständig war, den Teilnehmer vom Holzpfahl wegzuziehen, wenn er/sie sprang.

Nach einer kurzen Pause tauschten wir dann die Stationen. Es wurde dunkel und wir erhielten jeder eine Lampe, die wir auf unserem Helm befestigten.

Als alle Schüler/innen die Stationen durchlaufen hatten, bildeten wir Zweierteams und gingen zum Parcours. Es gab die Schwierigkeitsgrade klein, mittel und groß, die wir frei wählen durften. Bevor wir nach Hause fuhren, bekamen wir noch Süßigkeiten.

Dieser Ausflug hat einiges bei uns bewirkt:

  • Aufbau eines größeren Vertrauens,
  • Abbau von Vorurteilen,
  • Kennenlernen anderer Leute und einen Neuanfang zwischen Schülern/innen verschiedener Schulen.

Text: Schüler/innen der 8. Klassen der RR+

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20.07.2013

Aktion "Mobbingfreie Schule - Gemeinsam stark sein"

Mit Spaß soll es zur Schule gehen. Sich in der Klasse wohlfühlen, Freunde finden und Erfolg haben. Das wünschen sich Eltern für ihre Kinder.

Deshalb stellt die die Rheingrafen-Realschule plus Wörrstadt ab dem kommenden Schuljahr mit dem Projekt "Mobbingfreie Schule - Gemeinsam stark sein" für alle 5. Klassen direkt zu Beginn die Weichen für einen guten Start.

Um die Schüler und Schülerinnen in dieser Hinsicht kompetent begleiten zu können, bilden sich die künftigen Klassenlehrer/Innen der 5. Klassen gemeinsam mit der Schulsozialarbeit bei einer Fortbildung des schulpsychologischen Dienstes aus. Auch die Eltern der "Neuen" werden zu Beginn des Schuljahres an einem Elternabend genau informiert, so dass alle an einem Strang ziehen können.

So werden die Kinder mit optimierten Bedingungen zu ihrer neuen Etappe an der weiterführenden Schule durchstarten können.

Text: Frau Brandt (Schulsozialarbeiterin)

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Rheingrafen-Realschule plus und FOS

Pestalozzistraße 16
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