Klassenfahrten und Ausflüge der Orientierungsstufe

20.06.2016

Klassenausflug der 5c zur Bio-Schweinothek

Am Montag, den 20.6.16 um kurz vor acht fuhren wir mit dem Zug nach Gau-Bickelheim. Am Bahnhof holte uns Lina (5c) mit ihrer Mutter Maren Bornheimer-Schwalbach vom Bahnhof ab. Auf dem Weg zur Schweinezucht, die auf einem kleinen Berg bei Gau-Bickelheim liegt, hatten wir bereits einige Aufgaben zu erledigen. Wir bekamen einen Eimer und sollten am Wegesrand Dinge sammeln, von denen wir dachten, dass sie die Schweine fressen. Außerdem waren auf der Strecke weitere 4 Eimer mit Futter für die bunten Bentheimer versteckt, die wir finden sollten.

Nach dem Fußmarsch von etwa 5 Kilometern kamen wir endlich an und konnten schon die Schweine in ihrem Gehege sehen. Nach einer kleinen Rast ging es aber gleich zu einer Unterrichtsstunde zum Thema „Was fressen die Schweine?“ über - angeleitet durch das Ehepaar Bornheimer-Schwalbach. In Kleingruppen mussten wir in einem Suchspiel die Dinge finden, die die Schweine fressen, zum Beispiel Luzerne (eine Kleesorte), Weizen, Gerste und Schrot. Wir durften sogar selbst das biologisch angebaute Getreide zu Schrot mahlen und probieren. Auch die Luzerne haben wir gekostet. Sie schmecken ähnlich wie Rauke (Rucola).

Dann ging es endlich zu den Schweinen. Wir haben viel über ihre Lebensweise und die Zucht gelernt. Zum Beispiel bleiben die kleinen Ferkel 40 Tage bei ihrer Mutter, bis sie von ihr getrennt werden. Erst dann ist nämlich ihr Darm soweit entwickelt, dass sie - wie die großen Schweine - das Futter fressen können und brauchen dann keine Milchergänzung wie in konventionellen Zuchtbetrieben. Es gibt 7 Zucht-Sauen und immer zwei von Ihnen sind beim Eber „Halvar“.

Das Highlight das Tages war aber sicherlich die Fütterung, die wir selbst machen durften und wir durften sogar ein kleines Ferkel auf dem Arm halten!

Dann machten wir uns auf den Heimweg zum Zug.

Für uns war es ein toller Tag gewesen! Das Ehepaar Bornheimer-Schwalbach hat uns kindgerecht und fachkundig die artgerechte Haltung des bunten Bentheimers und seine Lebensweise nahegebracht. Das beste war, dass wir so viel selbst machen und hautnah erfahren konnten. Vielen Dank dafür, liebe Maren und lieber Bernd!

Ab September 2016 hat das Ehepaar auch einen Hofladen, wo man die Bio-Produkte der eigenen Zucht kaufen kann. Schaut doch mal auf der Homepage www.schweinothek.de vorbei.

Nina Weinard


30.10.2013

Klassenfahrt der 5. Klassen nach Hermeskeil

In diesem Jahr haben bei den 5. Klassen die Herbstferien schon ein paar Tage früher angefangen – mehr oder weniger. Denn in der letzten Septemberwoche wurden die Schulranzen eingemottet und die Koffer gepackt. Der Bus war pünktlich Montagmorgen an der Bushaltestelle, so dass der Klassenfahrt nach Hermeskeil nichts mehr im Wege stand.

Selbst die Sonne begleitete die Schülerinnen und Schüler, sowie ihre (Co-)Klassenlehrer auf ihrem Weg. Nur die Temperatur hat mit jedem Hunsrückhöhenmeter ein wenig abgenommen. So dass es in Hermeskeil zwar wunderschön sonnig, aber bitter kalt war.

Zum Frieren und Langweilen gab es aber weder keine Zeit noch Möglichkeit. Denn in der Jugendherberge Hermeskeil wartete ein Erlebnispädagogen-Team mit einem "Action-geladenen" Programm. So war zwischen zwei Bäumen in beachtlicher Höhe eine „Slackline“ gespannt, auf die sich jede Schülerin und jeder Schüler (und so manche Lehrerin) gut gesichert begeben hat. Dafür war einiges an Mut nötig – wer sich nicht gleich traute, wurde von den Mitschülern unterstützt und angefeuert. Im Nachhinein war jeder stolz, dass er/sie es geschafft hatte.

Eine ähnlich aufregende Aufgabe wartete am nächsten Tag. Dann galt es aber nicht zwischen den Bäumen, sondern auf einen Baum hinauf zu klettern. Ein Klettern ins Ungewisse, da man vom Boden aus das Ende nicht sehen konnte. Aber auch das wurde von den Klassen gemeistert und zwar mit jeder Menge Spaß.

Es war aber nicht nur Mut gefragt, sondern auch Geschick. So waren weitere Aufgaben, die die Schülerinnen und Schüler zu bewältigen hatten: eine Stadt bauen, einen Mitschüler komplett mit Bauklötzen einbauen oder eine Murmelbahn bauen, in der die Murmel so lange wie möglich in Bewegung bleibt.

Hierbei haben alle schnell gemerkt, dass man – will man erfolgreich sein – unbedingt im Team zusammenarbeiten muss. Was dann auch gut gelang.

Zwischendurch gab es viele Spiele auszuprobieren, die zum Teil durch die Sendung „Schlag den Raab“ bekannt geworden sind. Das Außengelände der Jugendherberge bot ausreichend Platz um „Cross Boul“-Bälle durch die Gegend zu feuern, „Mölki“-Holzklötzchen umzuwerfen und Bälle in Löcher zu befördern. Das einzige wofür es keinen Platz gab war Langeweile.

Highlights waren aber mit Sicherheit die beiden Abende.

Am ersten Abend stand eine Nachtwanderung mit Geländespiel auf dem Programm. Ein Geländespiel auf völlig unbekanntem Gelände und dann auch noch im Dunkeln – geht das? Und wie!

Natürlich war bei einigen Schülerinnen und Schülern auch ein mulmiges Gefühl an Bord, als sie ohne Taschenlampen im dunklen Wald ihre Lehrerinnen und Lehrer suchen mussten, die sich gekonnt versteckten und sich nur durch „Bärengebrüll“ bemerkbar machten. Aber umso größer war die Freude, wenn sie einen erwischten und ein Bärenfell ergattern konnten.

Die Spannung hatte ihren Höhepunkt bei der abschließenden Gruselgeschichte –die ganz wirklich passiert ist! (heißt es…)

Weniger spannend, aber mindestens genauso lustig war die SingStar-Party am zweiten und letzten Abend. Hier trat jeder gegen jeden im Singduell an. Wobei schon bald auch die Zuschauer auf den Bänken standen und mitgegrölt haben. Ein toller Abschluss der Klassenfahrt, bei dem das Gewinnen nun wirklich zweitrangig war.

Mitnehmen konnten aus Hermeskeil aber alle etwas:

Erfahrungen – auch mal aus dem eigenen Wohlfühlbereich herauszugehen und seine Grenzen auszutesten und Erinnerungen – an eine tolle Zeit mit den neuen Freunden.

Text: J.P.


01.10.2013

Klassenfahrt der 6. Klassen nach Hochspeyer

Am 28.08.2013 fuhren die 6. Klassen für 2 ½ Tage in die Jugendherberge nach Hochspeyer. Nachdem wir dort nach einer 45-minütigen Fahrt angekommen waren, schauten wir uns erstmal um. Um 12 Uhr war dann Essenszeit. Danach durften wir noch mal bis 14 Uhr draußen rumtoben.

Um 14 Uhr bezogen wir unsere schönen modernen Zimmer und durften uns einrichten, aber dann ging es sofort mit unserem ICH-DU-WIR Programm los. Das Programm war echt schön. Ich glaube, wir werden das so schnell nicht vergessen. Das Programm war mal eine Slackline oder sogar 2, übrigens eine Slackline ist ein langes Seil, das zwischen 2 Bäumen gespannt ist. Auf diesem Seil musste man drüber laufen, was echt sehr abenteuerlich war. Bei der anderen Slackline war das Seil nur an einem Baum befestigt, das andere Ende musste die ganze Klasse an kleinen Schlaufen festhalten und spannen, während ein Mitschüler drüber ging.

Aber es gab noch vieles mehr, z.B. das Monkey-Baum-Klettern, bei dem ganz viele Klettergriffe an einem Baum befestigt waren, an denen jeder von uns den Baum ersteigen konnte. Eine andere Aufgabe war das Bauen einer Stadt aus 8000 verschiedenen Holzklötzen. Dabei war wirklich die ganze Klasse gemeinsam konzentriert bei der Sache.

Auf jeden Fall war unsere Fahrt sehr schön und ein sehr tolles Erlebnis.

Das werden wir so schnell nicht vergessen!

Anesa (6a)

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