Austausch USA

04.07.2014

Leben auf dem Land

Öffnet externen Link in neuem Fenster„Leben auf dem Land“ (Allgemeine Zeitung, 04.07.2014)

AUSTAUSCH Amerikanische Schüler in Wörrstadt zu Gast

WÖRRSTADT - (red). Was Gastfreundschaft in Rheinhessen bedeutet, durften 19 Schüler aus den USA erleben, als sie zu Gast an der Rheingrafen-Realschule plus waren. Der Grundstein für die Partnerschaft der Wörrstädter Schule und der Union High School La Porte City in Iowa wurde bereits im letzten Jahr mit dem Besuch der deutschen Schüler in den USA gelegt.

Das Austauschprojekt wurde dabei von Beginn an durch das „German-American Partnership Program“ (GAPP) der Kultusministerkonferenz und des Goethe Instituts gefördert.

Im Gegenzug waren nun die amerikanischen Schüler an der Reihe, mit ihren drei Begleitlehrern Deutschland und insbesondere Wörrstadt zu besuchen. Nachdem sie zunächst vier Tage in Salzburg und München verbracht hatten, erfolgte ab Pfingstmontag das Wiedersehen mit den Wörrstädter Schülern und der Aufenthalt in Gastfamilien in der Stadt und Umgebung.

VG-Chef Markus Conrad lud sie zudem für einen Tag ein, die Verbandsgemeinde Wörrstadt zu erkunden, und zwar unter dem Motto „Leben auf dem Land“. So besuchten sie unter anderem die Mälzerei der Bestmalz AG in Wallertheim, ein Windrad der Firma Juwi und das Weingut Janson in Vendersheim, wo sie sich – ganz rheinhessich – mit „Weck, Worscht und Traubensaft“ stärkten. An der Feuerwache in Wörrstadt konnten sie zufälligerweise sogar hautnah einen echten Feuerwehreinsatz miterleben.

Neben weiteren überregionalen Ausflügen sollten die Gäste aber auch den Schulalltag an der Rheingrafen-Realschule plus kennen lernen und besuchten daher an einigen Tagen den Unterricht.

Der nächste Besuch der Neunt- und Zehntklässler der Rheingrafen-Realschule plus ist für den Herbst 2015 geplant. Nach den Sommerferien starten dazu die Vorbereitungen.

16.06.2014

Gegenbesuch der amerikanischen Austauschschüler

Seit Montag, 9. Juni sind 19 Schülerinnen und Schüler und drei Begleitpersonen aus Iowa/USA zum Gegenbesuch an der Rheingrafen-Realschule plus. Bis 21. Juni wird die Gruppe Rheinhessen und bei weiteren Ausflügen die "umliegenden Ländereien und Sehenwürdigkeiten" live erleben.

Neben der Teilnahme am Unterricht lernen unsere amerikanischen Gäste im Rahmen von Tagesausflügen unsere Region kennen. Nach einer offiziellen Begrüßung in der Verbandsgemeinde Wörrstadt durch Herrn Bürgermeister Conrad besuchten die Gastschüler mit ihren deutschen Partnerschülern am Mittwoch, 11. Juni 2014, die BESTMALZ AG - eine Mälzerei in Wallertheim.

Anschließend führte die Rundreise alle Beteiligten zur Besichtigung eines Windrades der Fimra JUWI, um sich dann zuerst einmal bei "Weck, Worscht und Traubesaft" im Weingut Janson in Vendersheim zu stärken. Weiter ging es mit dem Bus zur Feuerwache Wörrstadt, wo just in diesem Moment ein Alarm einging und so hautnah ein Feuerwehreinsatz miterlebt werden konnte.

Der Dank für die Organisation geht an Herrn Bürgermeister Conrad, der die Schirmherrschaft für diesen Tag übernommen und die Gruppe begleitet hat.


07.01.2014

USA-Schüleraustausch großartige Erfahrung

Kurz vor Beginn der Herbstferien nahmen Schüler/innen unserer Schule erstmalig an einem Schüleraustausch mit unserer neuen Partnerschule, der Union High School in La Porte City, Iowa, USA, in Begleitung von Frau Küstner und Herrn Dreißigacker teil.

Der insgesamt 16-tägige Aufenthalt bot zahlreiche Gelegenheiten, die erlernten Englischkenntnisse praktisch anzuwenden und zu erweitern.

Das Programm bestand aus thematischen Exkursionen sowie aus der Teilnahme am amerikanischen Schulalltag, welcher so ganz anders als der deutsche Schulalltag ist.

Highlights des Aufenthalts waren vor allem die Stadtausflüge nach Des Moines (Landeshauptstadt von Iowa) und nach Minneapolis. Für diejenigen Teilnehmer, die zuvor noch nie geflogen waren, war auch der Flug von Frankfurt nach Detroit und von dort der Inlandsflug nach Cedar Rapids eine spannende Unternehmung. 

Nach erlebnisreichen Wochen hieß es Abschied nehmen von den erst neu gewonnenen amerikanischen Freunden. Doch bald wird es ein Wiedersehen geben: Die Amerikaner kommen im Juni 2014 zum Gegenbesuch an die Rheingrafen-Realschule plus.

Über die Highlights der Reise schrieben Teilnehmer folgendes:

Hinflug nach IOWA

Am 26. September 2013 um 6:20 Uhr trafen wir uns am Wörrstädter Bahnhof, um unsere Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika anzutreten. Es waren zum Abschied einige Eltern dabei, die meiner Meinung nach aufgeregter waren als wir selbst. Wir stiegen in den verspäteten (!!) Zug und winkten zum Abschied nochmal. Als wir den Mainzer Hauptbahnhof erreichten stiegen wir um, um die S-Bahn zum Frankfurter Flughafen zu nehmen.

Wir kamen an und mussten einen längeren Weg zur Gepäckaufgabe und diversen Sicherheitschecks durchlaufen und an der Passkontrolle vorbei. Dann checkten wir ein. Wir flogen mit Delta Airlines, die für Amerika-Flüge bekannt ist. Im Flugzeug verstauten wir unser Handgepäck und suchten unsere Plätze auf. Wir saßen alle in unmittelbarer Umgebung. Die Aussicht war atemberaubend und von oben ziemlich fremd. Nach den neun Stunden Flug, die wir mit einem Bildschirm zur Beschäftigung und ausreichendem Essen und Trinken relativ genossen, kamen wir in Detroit an. Bevor wir Amerika passieren durften, mussten wir einreisen, was zum Glück problemlos von dannen ging. Am Detroiter Flughafen angekommen, reisten wir offiziell ein, wobei die Warteschlange bei der Immigration erträglich lang war. Anschließend holten wir unser Gepäck, gingen durch den Zoll und gaben danach das Gepäck wieder für den Anschlussflug auf.

Wir hatten eine Stunde Zeit. Manche nutzten dies für einen Snack. Weiter ging es zum Flugzeug nach IOWA genauer gesagt nach Cedar Rapids. Ohne Probleme gingen wir mit unserem Gepäck raus zum Wartebereich, wo manche Austauschpartner warteten. Nach der Begrüßung ging es mit einem gelben Schulbus zur Union Highschool nach La Porte City, dort wartete der Rest der Austauschschüler. Nach ein paar Formalitäten und Besprechungen ging es mit den jeweiligen Familien in unser „neues Zuhause“ für die nächsten 16 Tage in IOWA.  (Lorenz 10d)

Minneapolis Mill Museum

Nach vier Stunden Fahrt mit den roten Vans der Union High School erreichten wir endlich die schöne Stadt Minneapolis. Gleich nach der Ankunft besuchten wir die alte Industriemühle in Minneapolis am Mississippi River.

Die durch eine Mehlexplosion zerstörte Mühle wurde nun nach längerer Zeit zu einem interessanten Museum umgebaut. Im Hauptraum konnten wir die Maschinen der Mühle betrachten, ebenso lernte man viel über die Geschichte des Mississippi und des Wasserfalls, der an die Mühle angrenzt, die die Wasserkraft des Mississippis nutzte.

Nachdem wir uns das ganze Wissen über den Fluss und die Mühle „reingezogen“ hatten, ging es nun zur Führung, die übrigens gar nicht so langweilig war, wie man es von einer Museumsführung erwartet. Es ging in einen Raum, welcher sich dann als ein ziemlich großer Fahrstuhl herausstellte, mit dem es dann von Stockwerk zu Stockwerk ging. In den verschiedenen Etagen waren verschiedene Produktionswege der Mühle zu sehen, wie zum Beispiel die Mehlabfüllung oder auch die eigentliche Mühle sowie der Verwaltungsteil.

In allem war es ein ständiges Rauf und Runter, in dem man viel über die Mühle gesehen und gehört hat. Selbstverständlich  alles auf Englisch.

Zum Schluss gab es noch eine kleine Kinoaufführung, die mit viel Humor von einem Darsteller vorgeführt wurde.

(Luis 10d)

Science Museum of Minnesota

Während des Austauschs sind wir in das Science Museum of Minnesota gefahren. Dort gab es so einiges zu sehen. Zu den sehenswerten Dingen gehören zum Beispiel Illustrationen von Körperfunktionen und andere biologischen Funktionen. Auf 3 Stockwerken gibt es somit einiges zu erleben

(Valentin 10b)

Minneapolis

Nachdem wir uns bereits ein paar Tage in Cedar Rapids eingelebt haben und das Schulleben dort schon einmal miterleben durften, haben wir zusammen mit dem amerikanischen Austauschpartner einen Ausflug nach Minneapolis gemacht.

Unter der Leitung von Mrs. Dunkelberger und mit unseren Austauschpartnern sind wir bereits um 7:00 Uhr morgens los gefahren und kamen dann so gegen 11:00 Uhr mittags dort an.

Minneapolis ist eine Stadt die ca. die gleiche Größe wie Mainz hat. Minneapolis hat eine große Auswahl an verschiedenen Museen. Da wir den Museumsführern bereits vorher schon mitgeteilt haben, dass wir „Deutsche“ sind, haben diese extra langsam und deutlich die Vorträge für uns gehalten.

Ich habe sehr viel über die Ureinwohner und Gründerväter von Amerika gelernt.

Wir waren auch in der „Mall of America“, welche das größte Einkaufszentrum in ganz Amerika ist. Dort gab es einfach alles. In diesem Einkaufszentrum gab es sogar einen Freizeitpark mit Achterbahnen, verschiedenen Fahrgeschäften, Schießständen usw.. Eben alles, was zu einem Freizeitpark gehört.

Am nächsten Tag und bereits auf der Rückfahrt haben wir dann noch an einen großen Outdoor Store Halt gemacht. Dort gab es ein unglaubliches Warenkontingent an Pistolen, Messern, Macheten usw. In der Mitte des Geschäfts stand ein riesiger Berg mit ausgestopften Wildtieren und einem Wasserfall. Wir blieben dort ein bis zwei Stunden und traten dann die anstrengende Rückfahrt an.

In Minneapolis blieben wir 2 Tage, denn sonst hätte sich die 4-stündige Hin- und Rückfahrt nicht gelohnt.

Das war ein toller, informativer und erlebnisreicher Ausflug, den ich bestimmt so schnell nicht vergessen werde.

Schulalltag in der Union Higschool

Die erste Unterrichtsstunde beginnt um 8:15 es gibt auch eine „early Bird“ Stunde, diese fängt eine Stunde früher an, der Schultag endet um 15:03. Jede Unterrichtsstunde dauert 1 Zeitstunde und zwischen jeder Unterrichtsstunde ist eine 5 minütige Pause, um den Fachraum zu wechseln. Die Schüler haben jeden Tag die gleichen Unterrichtsfächer, die Unterrichtsfächer wechseln in einem Trimester-Takt. Da es in Amerika ein Kurssystem ist, gibt es einmal alle zwei Wochen eine Klassenleiterstunde, in der allgemeine Sachen, wie zum Beispiel ein Anti-Mobbing-Projekt besprochen werden. Es gibt keine Pausen wie bei uns, sondern es gibt nur eine zwanzigminütige Mittagspause in der Cafeteria (mit Mittagessen). Die Mittagspause ist ungefähr um 13 Uhr. Die Lehrer sind nicht so streng, weil die Schüler von sich aus diziplinierter als wir. Die Lehrer interessiert es nicht, ob jemand am Unterricht teilnimmt, solange der Schüler/ die Schülerin sich ruhig verhält. In der Schule ist es erlaubt, elektrische Geräte zu benutzten und es hängt in fast jedem Raum das WLAN Passwort.

(Kristof 10c)

Besuch beim Kiwanis Club Waterloo

Am 08. Oktober. 2013 fuhren wir von der Union High School aus zum Treffen des Kiwanis Club in Waterloo. Nachdem wir und alle Mitglieder eingetroffen waren, fing der Club Präsident an zu reden. Nach seiner kurzen Rede ging Mr. D. vor und bedankte sich, dass wir kommen durften, danach stellt er in einer Präsentation unsere Schule (RR+) vor. Als seine Präsentation zu Ende war, hielten wir Schüler unsere Vorträge über Spezialitäten aus unser Region, übers Jagen und die Club Mitglieder bekamen sogar eine kurze Turneinlage von Simon zu sehen. Währenddessen wurde allen Essen und Trinken serviert. Am Ende wurden uns dann kleine Geschenke überreicht.

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