Die Englandfahrten

30.06.2017

Englandfahrt 2017

Tag 1:

Die Fahrt ging um 7:20 Uhr los. Nach ca. acht Stunden kamen wir zur Fähre. Die Überfahrt dauerte 90 Minuten. Dann sind wir um 21 Uhr (englische Zeit) bei unseren Gastfamilien angekommen.

Tag 2:

Tag 2

Heute haben wir eine Stadtführung durch Brighton gemacht. Die Tour endete am Churchill Square in Brighton. Wir hatten Freizeit und sind danach zusammen zum British Airways i360 gegangen (siehe Bild). Wir haben dann in Kleingruppen den Brighton Pier besichtigt.

Tag 3:

Am heutigen Tag haben wir eine Klippenwanderung auf den Kreidefelsen gemacht.

Es war leider sehr neblig, sodass wir nicht viel erkennen konnten, aber es hat dennoch Spaß gemacht. Wir fuhren mit dem Bus zu einem Leuchtturm und danach nach Eastbourne, wo wir uns den Eastbourne Pier ansehen konnten. Da wir alle ziemlich platt waren, waren wir froh, als wir wieder bei den Gasteltern waren.

Tag 4:

Am 4. Tag waren wir in London. Wir fuhren früh los, um einen möglichst langen Tag in London zu haben. Zuerst sahen wir uns das Madame Tussauds an. Danach liefen wir zusammen zum Stadtpark in der Nähe des Buckingham Palace, wo unsere Führung startete. Nach der Führung durften wir uns noch ein wenig in der Oxford Street aufhalten.

Tag 5:

Am Morgen fuhren wir zum Thorpe Park. Dort waren wir neun Stunden. Es gab viele coole Achterbahnen, Wasserbahnen und Karussells. Am Abend haben wir dann gepackt, da wir schon am nächsten Tag die Heimreise antreten werden.

Tag 6:

Den heutigen Tag verbrachten wir wieder in Brighton. Wir gingen ins Sea Life und danach sahen wir uns den Royal Pavillon an. Wir kauften zusammen für die Rückfahrt ein und traten diese dann am Abend an. Insgesamt hatten wir alle eine schöne Zeit in England und es hat allen gut gefallen.

 

 

Text: Ann-Kathrin Schilling, Christopher Metzler, Nino Wegerle, Kevin Schmidt

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21.06.2015

Englandfahrt 2015

1. Tag (von Katrin W.)
Wir fuhren am 29.05.2015 um 8 Uhr morgens in Wörrstadt an der IGS Bushaltestelle ab. Es waren insgesamt 44 Schüler, Jungen sowie Mädchen, im Alter von 13 bis 16 Jahren. Begleitet wurden wir von Frau Herrmann (der Superheldin), Frau Löffler (der verrückten Grinsekatze), Frau Kotte (der Eule) und dem Gummibärenbandenanführer Herrn Graffy. Etwa alle zweieinhalb Stunden legten wir mit Marc, dem besten Busfahrer der Welt, eine Pause ein. Es war eine coole Busfahrt. Nach etwa 8 Stunden kamen wir an der Fähre in Calais, Frankreich, an. Als wir endlich auf der Fähre waren und losfuhren, mussten wir wieder zurück in den Hafen fahren, da es auf der Fähre einen medizinischen Notfall gab - zum Glück nicht von unserer Gruppe. Der Seegang war so stürmisch, dass es fast jedem sehr schlecht war. Auch unsere Superheldin und der Gummibärenbandenanführer griffen beinahe zur Tüte. 

Nach insgesamt 15 anstrengenden Stunden kamen wir endlich in Plumstead, London, an, wo wir unseren Gastfamilien vorgestellt wurden und unser neues Zuhause für die nächsten 6 Tage kennenlernten.

Vor Aufregung vertauschten einige Schüler ihre Koffer, sodass Jungs mit Mädchenkleidung überrascht wurden. Eine Gastmutter erklärte sich bereit, noch nach Mitternacht herumzufahren und die Koffer wieder zurückzutauschen.
Aufgrund unserer Verspätungen wurden auch die Lenkzeiten unseres Fahrers überschritten, weswegen dieser mit unseren Lehrern in ein viel zu kleines Taxi gequetscht (zu sechst!) zur Unterkunft fahren musste. 

2. Tag (von Shirin R.)
Nachdem wir unsere erste Nacht in der Gastfamilie verbracht hatten, trafen wir uns alle am Samstagmorgen um 8 Uhr an der gleichen Stelle, an der wir Freitagabend angekommen waren. Für heute stand eine Stadtbesichtigung auf dem Plan. 

Nach etwa 20 Minuten stiegen wir wieder aus dem Bus aus und gingen zu Fuß durch den Greenwich Park zum Nullmeridian, der die Erde in zwei Hemisphären teilt. Außerdem hatten wir von hier aus eine wunderschöne Sicht über London. 
Anschließend fuhren wir zur Victoria Station und wechselten dort auf einen der offenen Sightseeing-Busse. Während wir über Kopfhörer allerhand Informationen zu den Sehenswürdigkeiten bekamen, fuhren wir gut eine Stunde lang vorbei an den bekanntesten Stationen Londons. Wir beendeten die Tour vorzeitig am Tower of London und wechselten auf eine Bootstour entlang der Themse. Hier hatte man einen herrlichen Blick auf die Tower Bridge, das London Eye, Big Ben und die Houses of Parliament. 

Als wir in Westminster ankamen, durften wir uns in Gruppen aufteilen und das Gebiet rund um  das Southbank-Ufer selbst erkunden. Einige besuchten das London Eye, andere gingen Shoppen oder suchten verzweifelt den zuvor vom Bus aus entdeckten KFC. 

Um 17 Uhr trafen wir uns gegenüber des London Eyes und liefen gemeinsam zu unserem Bus, der uns immer sicher an unseren Treffpunkt in Plumstead fuhr, wo wir dann von unseren Gastfamilien abgeholt wurden. 
Somit endete ein aufregender und anstrengender Tag in London. 

3. Tag (von Luca H. und Laura M.)
Das Wetter war heute nicht so schön, trotzdem fuhren wir nach Hastings ans Meer. Dort regnete es zum Glück nur leicht, aber es war sehr kalt und stürmisch. 
Zuerst schauten wir uns das Bluereef Aquarium an. In diesem Aquarium gibt es nur Lebewesen (Fische, Pflanzen, Insekten und Reptilien), die auch tatsächlich an der Küste Englands vorkommen. Wir waren überrascht, wie viele das sind. 
Als nächstes sind wir sehr viele und steile Stufen zu einer Ruine hoch gelaufen. Dort wurde uns eine Dokumentation gezeigt, die uns die Bedeutung Hastings während der berühmten Schlacht von 1066 und der Eroberung Englands verdeutlichte. 
Anschließend gab es Freizeit für uns, die wir in Gruppen gestalten durften, wie wir wollten. Dabei begegneten uns auch viele nackte Radfahrer, die in Polizeibegleitung protestierten. Sowas hatte selbst unser Busfahrer noch nie zuvor gesehen und der ist immerhin gebürtiger Engländer. 

Gegen Abend fuhren wir dann wieder zurück. 

4. Tag (von Evelyn N. und Viktoria B.)
Am vierten Tag, dem 01.06.2015, waren wir wieder in London. Unser Bus fuhr uns zum Themse-Ufer Embankment von wo aus wir zu den Horse Guards liefen. Das eine Pferd war so unruhig, dass es ausgetauscht werden musste und auch die vielen Soldaten mit Maschinenpistolen hatten uns beeindruckt. 
Anschließend gingen wir über den Paradeplatz und durch den St. James's Park zum Buckingham Palace, in dem sich die Queen befand. Deswegen waren auch so viele Wachen überall. 

Nachdem wir uns alles angeschaut hatten, liefen wir in den Norden, zu Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett. Da dies schneller ging als erwartet, hatten wir dort noch etwas Freizeit, um unsere Lunchpakete zu essen. In Madame Tussaud’s durften wir alles selbst erkunden und sehr viele Selfies mit den Stars machen. Es gab auch ein Gruselkabinett vor dem einige Schüler Angst hatten und sich an die Lehrer klammerten oder zitternd stehen blieben und schrien statt weiterzulaufen. 
Zum Abschluss sahen wir noch einen 4D Film mit coolen Effekten über Superhelden, die London retteten. 

Marc holte uns direkt dort ab und brachte uns wieder zurück in unsere Gastfamilien. 

5. Tag (von Büsra B., Elemedina D. und Sila K.)
Um 8 Uhr trafen wir uns - wie jeden Morgen - am Plumstead Common und fuhren mit dem Bus zum Thorpe Park. Die Fahrt dauerte ungefähr 1,5 Stunden. Leider war das Wetter nicht so gut, aber wenigstens regnete es nicht. 

Nach unserer Ankunft fertigten wir erst einmal ein Gruppenfoto an. Danach bekamen wir unsere Tickets und durften den ganzen Tag im Park verbringen. Dort gab es sehr hohe und gruselige Achterbahnen, Wasserrutschen und auch ein paar Dinge für die eher ängstlichen unter uns. Wir mussten nirgends lange anstehen und so war es ein sehr schöner Tag. 

Abends fuhr uns Marc wieder zu unseren Gastfamilien, wo wir sehr erschöpft ankamen und bereits unsere Koffer wieder packen mussten. 

6. Tag (von Cathrin A. und Sultan K.)
Morgens standen wir pünktlich mit unseren Koffern an unserem Treffpunkt und verabschiedeten uns von unserer Gastfamilie. Manche wollten gerne länger bleiben, aber das ging leider nicht. 

Nachdem alles in den Bus eingeladen war, fuhren wir zum Tower of London. Dort konnten wir zwei Stunden lang alles bei schönem Wetter besichtigen und uns die Kronjuwelen der Queen anschauen. 

Als nächstes fuhren wir mit der U-Bahn zur Oxford Street, wo wir sehr viel Freizeit bekamen, um all die Dinge tun zu können, die wir nicht in der Gruppe besuchen konnten oder zum Shoppen verwenden konnten. 

Um 18:30 Uhr trafen wir uns bei Covent Garden, um im Anschluss daran das berühmte Musical „Der König der Löwen“ zu sehen. Nach über Zweieinhalb Stunden Begeisterung endete die Aufführung. Selbst die Jungs, die zuvor lieber Fußball schauen wollten, hatten gespannt das Geschehen auf der Bühne verfolgt. 
Bevor es wieder in den Bus ging, liefen wir noch zum Themse-Ufer, wo man das beleuchtete London Eye, Big Ben und einige andere bunt beleuchtete Sehenswürdigkeiten sehen konnte. Nach einigen letzten Fotos machten wir uns mit Marc auf die lange Heimreise.

Dieses Mal war die Überfahrt mit der Fähre nicht so stürmisch, so dass nach einer halben Ewigkeit auch alle wieder gesund und munter in Wörrstadt ankamen.

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20.07.2014

Englandfahrt 2014

Um an der Englandfahrt teilzunehmen, musste man das ganze Schuljahr über regelmäßig in die AG gehen. Dort wurden zum Beispiel Verhaltensregeln und U-Bahn-Fahren erklärt. Außerdem wurde innerhalb der Gruppe geklärt, welche Tagesausflüge und Sehenswürdigkeiten von den Schülern besucht werden.

Nach einem ganzen Schuljahr war es soweit: Die Englandfahrt stand an. Um 08:15 Uhr war der Treffpunkt am Wörrstädter Schulzentrum. Von dort aus sind wir gemeinsam mit dem Bus nach England gestartet. Gegen 17 Uhr sind wir von Frankreich aus mit der Fähre nach England übergefahren. Die Überfahrt dauerte ca. 1,5 Stunden. Die meistens Schüler nutzten die Zeit, um sich von der Fahrt zu erholen und kauften sich etwas zu essen oder ähnliches. Nach weiteren 2 Stunden Fahrt Richtung London, erblickten wir die langersehnte Stadt. Wir erreichten den Treffpunkt, an dem wir uns die folgenden 5 Tage morgens trafen und abends abgeholt wurden.

Unsere Gastfamilien hießen uns „Willkommen“ und haben uns herzlich aufgenommen. „Zuhause“ angelangt packten wir unsere Koffer aus, richteten uns ein und aßen etwas.

Um 8 Uhr am nächsten Morgen trafen wir uns am Treffpunkt, um zum Null-Meridian zu starten. Dort hatten wir etwa eine halbe Stunde, um die tolle Aussicht zu genießen und uns, auf beiden Erdhalbkugeln gleichzeitig stehend, zu fotografieren. Daraufhin brachen wir zum Buckingham Palace auf, um den täglichen Wachwechsel zu erleben. Jedoch standen viele Schüler weit hinten oder auf der falschen Seite, sodass sie kaum etwas sehen konnten. Allerdings besaßen wir noch bei den Horse Guards die Möglichkeit, uns ganz nah mit ihnen und ihren Pferden fotografieren lassen zu können. Danach liefen wir zum London Eye. Unsere Lehrer kauften im Voraus die Karten, damit wir nicht so lange anstehen mussten. Bevor wir jedoch London Eye gefahren sind, hatten wir etwas Freizeit, um den Southbank Pier zu erkunden, unser Lunchpaket zu verspeisen oder um Schatten vor der glühend heißen Sonne zu finden. Zwei Schüler hatten Höhenangst und warteten deshalb vor dem Riesenrad. Man hatte von dem hohen Rad eine atemberaubende Aussicht. Als wir das London Eye verließen, bekamen dies die wartenden Schüler nicht mit und waren zunächst nicht auffindbar. Herr Hampel und Frau Herrmann machten sich auf die Suche nach den verlorenen Schülern und brachten diese mit einem Taxi in die Gastfamilien zurück, da der Bus mit den anderen Schülern fahren musste.

Am dritten Tag im Vereinigten Königreich besuchten wir das Blue Reef Aquarium in Hastings, in dem viele verschiedene Fischarten zur Schau gestellt werden. Danach liefen wir durch die Altstadt zum Castle von Hastings. Wir besichtigten die Burg und schauten einen lehrreichen Film über die Entstehung der kleinen Küstenstadt und die Machtverhältnisse Englands. Anschließend konnte man sich zwischen 2 Stunden Freizeit oder Laser Tec Spielen entscheiden. Beim Laser Tec wurden wir zu Anfang in zwei gleich große Gruppen eingeteilt. Dann bekamen wir Laser-Gewehre, welche mit einer Art Stirnband verbunden waren. Dieses reagierte auf den Laser. Wir wurden von unserem Betreuer eingewiesen und dann galt es die gegnerische Mannschaft auszuschalten. Wir waren uns alle einig: Das lange Warten zuvor hatte sich gelohnt.

Der vierte Tag begann mit einer Sightseeing Tour mit den offenen roten Bussen, bei der man alle wichtigen Sehenswürdigkeiten im Vorbeifahren bestaunen konnte und dank der Kopfhörer auch Informationen dazu hörte. Danach stand eine 20-minütige Schiffstour auf der Themse an. Bevor wir nachmittags in das Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett gingen, hatten wir eine Stunde Freizeit. In Madame Tussaud’s gab es allerlei Stars zu sehen, die man sogar anfassen durfte. Auch eine kleine Horrorkammer, bei der man erschreckt wird und ein 4D-Kino sind inklusive. Erschöpft von den vielen Eindrücken kamen wir abends bei unseren Familien an.

Am folgenden Tag fuhren wir in den Thorpe Park und verbrachten dort den ganzen Tag. In diesem Park gibt es 7 große Achterbahnen, welche den Adrenalinspiegel in die Höhe trieben. Auch für Angsthasen sind einige Dinge dabei, die keine Langeweile aufkommen lassen.

Am letzten Tag mussten wir bereits morgens unseren Koffer packen. Dann verabschiedeten wir uns von unserer Gastfamilie und überreichten ihnen unser Gastgeschenk. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Tower of London, welchen wir ausgiebig besichtigten. Der Tower of London ist ein faszinierender Komplex mit einer 900 Jahre alten Geschichte, u.a. als königliche Residenz, Gefängnis, Waffenlager, Münzprägestätte und Safe für die Kronjuwelen. Danach fuhr die Gruppe zum ersten Mal U-Bahn. Es ging zum Oxford Circus, von wo aus wir alle zur Shopping Queen und zum Shopping King wurden. Am Abend fuhren wir gemeinsam zu Covent Garden. Dort sahen wir die Vorstellung des Musicals „König der Löwen“. Im Anschluss daran traten wir die Rückfahrt in Richtung Deutschland an. Unser Busfahrer überraschte uns mit einem kleinen Umweg, so dass wir die beleuchtete Tower Bridge auch einmal bei Nacht bestaunen durften.
Erst am nächsten Tag kamen wir mittags völlig übermüdet wieder in Wörrstadt an und freuten uns auf unser Bett.

Die Fahrt in die Hauptstadt Englands war sehr lehrreich, interessant und mit viel Spaß verbunden. Wir bedanken uns bei Frau Herrmann für die Organisation und für die Begleitung bei Herrn Hampl, Herrn Stein und Frau Metzger.

Text: Lena Beiser, Lena Peters, Jana Hassinger, Yasmin Sirikli

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28.05.2013

Die ENGLANDFAHRT 2013 aus Sicht einer Teilnehmerin

Es ist jetzt schon eine Weile her, als wir uns an jenem Donnerstag, den 23. Mai, früh morgens aufmachten. London kannte ich bisher nur von Postkarten und Sherlock Holmes- oder James Bond Filmen. Und bestimmt ging es vielen ähnlich wie mir. Neugierig überlegten wir, was uns erwarten würde. Schwarze Taxis, wie die aus den schwarz-weiß Filmen? Große, rote Sightseeing Busse soweit das Auge reicht? Verlassene Straßen, wenn um 5 Uhr der Tee getrunken wird? Ich denke, das waren nur die mildesten der kuriosen Vermutungen, die wir anstellten. Voller Vorurteile starteten wir also unsere Reise.

Wir waren 48 Schüler aus den 8. und 9. Klassen und 4 Lehrer, die alle ein Abenteuer erleben wollten. Trotz der positiven Aufregung, die sich in den Reihen breit machte, waren wohl manche aber auch gemischter Gefühle, als sie ihren Eltern aus dem Bus zum Abschied winkten. Pünktlich um 8.15 Uhr fuhren wir mit gepackten Koffern auf ins Unbekannte. Die Fahrt war lang. Es waren wohl etwa 13 Stunden oder noch länger, die wir geduldig auf unseren Plätzen verharrten. Doch die grandiose Sightseeing Tour entschuldigte, dass unsere Hinterteile schon längst eingeschlafen waren.

Zunächst noch durch Deutschland, schlängelte sich der Bus durch Luxembourg, wo wir eine kleine Rast einlegten, nach Belgien und von dort aus dauerte es nicht mehr lange bis wir in Frankreich einfuhren und wir den großen Hafen von Calais, weit im Nord-Westen Frankreichs, bewundern durften. Von hier sollten wir mit einer Fähre nach Dover in England gebracht werden. Samt Bus natürlich. Es hatte sich auch schon eine gewaltige Schlange an Bussen eingereiht. Wir fanden trotzdem noch einen Platz. Wir fühlten uns unserem Ziel schon viel näher, als wir vom Schiffsdeck aus in die flutenden Wellen blickten und das Land hinter uns langsam verschwinden sahen. Nach 2 ½ Stunden Seekrankheit wussten wir, dass uns jetzt nur noch eine kurze Busfahrt bevorstand. Für mich waren diese restlichen 2 Stunden Busfahrt dennoch die interessantesten des gesamten Tages. Der Stil der englischen Bauten war in beinahe jedem Haus wieder zu erkennen. Rote Backsteinhäuser zierten unauffällig den Straßenrand mit kleinen weißen Fenstern und Türmchen auf den Dächern. Die Vorgärten waren immer gepflegt und oft von kitschigen Männchen bewohnt – kleinen rot-bemützten Zwergen. Niedlich.

Völlig verspätet kamen wir um etwa 21 Uhr Ortszeit endlich am Treffpunkt für die Familien in der Oldmillroad (Plumstead Common) in Greenwich, London an. Nun lernten wir endlich unsere Gastfamilien kennen. Ich lebte in einer Gastfamilie zusammen mit Alina, Chiara und Sophie. Unsere Gastmutter war alleinstehend, ihre Kinder waren bereits ausgezogen. Sie hieß Pat und war eine gutmütige, herzliche ältere Dame. Sie kochte vorzüglich. Sie erzählte uns von anderen Gastkindern, aber wir waren wohl die ersten Deutschen, die sie beherbergte. Im Haus selbst merkte man wie unterschiedlich der Lebensstandard zu Deutschland war. Es war alles sehr eng und einfach gebaut. Manchmal kam es vor, dass das Wasser aus dem Badezimmer im 1. Stock in die Küche, die sich im Erdgeschoss befand, lief. Doch war das Haus sehr liebenswert eingerichtet mit dem wohlbekannten britischen Flair.  Am nächsten Morgen standen wir alle schon wieder früh auf. Um 7 Uhr wurden wir bereits geweckt und 20 Minuten später auch schon zum Frühstück gerufen. Es gab alles was man von zu Hause kannte, jedoch entgegen meiner Erwartung gab es keine Würstchen.

Der Freitagmorgen des 24. Mai begann verregnet. Trotzdem fand sich die gesamte AG um 8 Uhr wieder im Reisebus zusammen. Es begann eine schöne Stadtrundfahrt. Erst um 10 Uhr stiegen wir wieder aus. Gegenüber der Victoria Station, beim Grosvenors Garden sollte es weiter gehen. Die Stadtrundfahrt hatte uns erste Einblicke in Central London gewährt. Das hiesige London Eye oder der Elizabeth Tower, besser bekannt als der Big Ben, hatte uns London ehrfürchtig eröffnet.  Um die typische Sightseeing tour nicht zu verpassen, wurde jetzt zu einer Stadtrundfahrt mit den weltbekannten roten Bussen mit offenem Dach gerufen. Eine schöne Idee. Und wir alle waren guter Dinge als wir auf dem Bus-Dach des Busunternehmens „The Original Tour“ mitfuhren. Guter Dinge, bis es zu regnen begann. Der Regen tränkte unsere Mäntel triefend nass und es war schwer, sich zitternd auf die alten, mit Stuck verzierten Gebäude zu konzentrieren. Im nächsten Moment versuchte sich die Schülerschar auch schon in das Unterdeck des Busses zu verbarrikadieren. Doch der Platz reichte natürlich nicht aus. Die Tour wurde immer unangenehmer, wenn auch der erste Teil wirklich schön gewesen war. Zusammen mit den Lehrern wurde beschlossen, die Tour abzubrechen. Es gab ein wenig Freizeit und wir hielten uns teils im Mc Donald‘s, teils in Bagel und Doughnut Geschäften auf und aßen unser Lunchpaket. Nach der verregneten Mittagspause gönnten wir uns dann noch einen Abstecher zum Tower of London, dem Versteck der Kronjuwelen der Royals of London. Doch es hörte nicht auf zu regnen und die für später geplante Bootstour auf der Themse wurde abgesagt. Um 19 Uhr waren wir bereits wieder in Greenwich und ein erlebnisreicher Tag neigte sich zu Ende.

Wie bereits am Tag zuvor, begann unsere Tagestour um 8 Uhr früh in der Oldmillroad. Das Wetter war vergleichsweise großartig, trotzdem hatten wir uns bei diesen englischen Überraschungen für Schals und dicke Pullis entschieden. Doch heute würden wir nicht in der verregneten Hauptstadt bleiben, sondern uns mit der schönen Küstenstadt Hastings, populär für seine vielen Fischrestaurants, bekannt machen. Hastings liegt an der Süd-West Küste Großbritanniens, südlich von Dover. Und deswegen stand zunächst einmal eine etwa 2- stündige Busfahrt an. Eigentlich eine gar nicht so lange Fahrzeit, wenn man bedenkt, dass wir hier durch fast 1/3 der englischen Senkrechte fuhren. Hastings zeigte sich uns zuerst als ein Ort mit Strand. Der hunderte Meter lange Kieselstrand schien wie ein Weg, führend in die Unendlichkeit und gemalt mit den wärmsten Brauntönen dieser Welt. Ein leichter Fischgeruch lag uns in den Nasen als wir unseren 1. Besichtigungspunkt 150 Meter vorm Meer erreichten. Das Aquarium war eigentlich ganz klein, fast winzig, aber es war doch ein Ort, der die interessantesten Fische und Unterwasserlebewesen beherbergte, die diese Erde wohl hervorbrachte. Und das beste, man konnte sie hier von ganz Nahem bestaunen. Wir liefen durch den Glastunnel und neben den Tieren her und begriffen ein Stück mehr die Einzigartigkeit dessen, was in einem der wichtigsten Elemente für den Mensch, das Wasser, leben konnte. Und wie schützenswert es war. Fasziniert kamen wir aus dem Aquarium wieder raus. Noch ganz verzaubert, ging es gleich zum nächsten Besichtigungspunkt, der Schmugglerhöhle. Ein paar Schüler (Ich hoffe ihr seid wieder gesund und es geht euch besser!) hatten ein gebrochenes Bein mit auf die Reise genommen und da die Schmugglerhöhle im Fels eines Berges war, durften sie sich mit dem Lift den steilen Hang ersparen. Der Rest der Gruppe hatte in diesem Sinn nicht ganz so viel Glück. Wir durften zu Fuß laufen. Das wäre eigentlich eine schöne (kleine!) Wanderung gewesen, wenn wir nicht versehentlich einen Umweg gelaufen wären, der ca. das 5- fache des eigentlichen Weges betrug. Doch die Schmuggler Höhle, die wir anschließend sahen, war entschuldigend.  Sie war größer als gedacht. Man hätte sich leicht verlaufen können, wären nicht überall Schilder gewesen. Die Höhle war bewohnt von menschengroßen Figuren und erinnerte an Jack Sparrow aus „Fluch der Karibik“. Mir persönlich hat die Höhle der Schmuggler nicht missfallen, aber ich fand das Aquarium sehenswerter, wenn auch die Geschichte um die Schmuggler sehr interessant war. Diese Geschichte wurde von Medien in Form von kurzen Filmen, Spezial-Effekten und u.a. auch in Form von verschiedenen Spielen, Schaukästen oder Geräuschen unterstützt. Die Idee fand ich gut und hatte uns die Fakten verständlicher gemacht. Anschließend besichtigte eine Handvoll Schüler noch eine alte Burg, die in der Nähe lag. Zum Abschluss des Hastings Aufenthalts ging es in mind. 3er Gruppen durch die alten Straßen der Stadt bummeln. Zwei „Geschäfte“ sind mir dabei noch immer in Erinnerung geblieben. Ein wunderschöner Laden mit alten Möbeln, Lampen, Taschen, Geldbörsen, Bildern und was das Herz begehrte (zauberhaft eingerichtet) und ein Café. Das Besondere an diesem Café waren  meterhohe dunkle Bücherregale, die bis zum Anschlag mit absoluten Klassikern gefüllt waren und alle Wände vollkommen auskleideten. So konnte man, während man die wirklich deliziöse heiße Schokolade trank, seinen Arm ausstrecken, ein Buch greifen und z.B. aus einem englischen Gedichtband lesen. Ich verspreche, sollte ich irgendwann mal ein Restaurant eröffnen, soll es genauso sein wie dieses. Schon allein diese zwei Geschäfte machen eine Reise nach Hastings unabdingbar. Viele von uns verbrachten die Zeit auch mit Shopping oder an der Freizeitanlage am Strand.

Obwohl der Sonntag für uns erst um 9 Uhr starten sollte, wachten wir schon früh verschlafen auf. Der Bus begleitete uns an diesem Tag in die Innenstadt Londons, von der aus wir dann zusammen zum Buckingham Palace liefen. Auf dem Weg überraschte uns der London Marathon. Kein Problem, wir wichen der Strecke aus und liefen einen kleinen Umweg zur lang ersehnten Wachablösung, der „Changing of the guards“!  Angekommen, wunderten wir uns, warum nicht wie geheißen, sich bereits dicke Menschentrauben vor das Gitter vor dem Schloss drängten. Bis uns klar wurde, dass die Wachablösung, die gewöhnlich um 11.30 Uhr stattfindet, wegen des Marathons heute verschoben wurde. Wenigstens sahen wir die britische Flagge auf dem Dach des Palace wehen. Die Queen war Zuhause und wir ihr - bis auf ein paar hundert Meter, ein paar Wachleuten und dicken Schutzmauern -  ganz nah. Breathtaking!  Von hier aus ging es weiter nach Soho, China Town. Eigentlich eine ziemlich normale Londoner Straße, bis auf die Tatsache, dass hier viele Asiaten unsere Wege kreuzten, mit denen man vorzüglich bis auf  1/5 des Preises feilschen konnte. Danach durften wir wieder selbst ein wenig London erkunden. Wir fuhren selbstständig mit der U-Bahn, was ein riesen Spaß war. Meine Gruppe und ich besichtigten den H & M, der Oxford Street, die Shoppingmeile in London. Um 15 Uhr stiegen wir dann als gesamte AG wieder zusammen aus der Station Marylebone aus und besichtigten das Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud‘s. Wir bekamen ausreichend Zeit, um all unsere Idole fotografieren zu können und selbst anfassen war erlaubt. Manche schrien sich im Chamber of Horrors die Seele aus dem Leib, da man hier in einem dunklen Raum von furchteinflößenden Mitarbeitern erschreckt wurde. Es war zum Glück auch möglich diesen Raum zu umgehen. Angeschlossen an Madame Tussaud‘s gab es ein 4D Kino. Letzteres empfehle ich keinesfalls. Es hat geschlagen, Wind geblasen und nass gespritzt, ich hoffe das muss ich mir nicht noch mal antun. Der Film handelte von Superhelden und war eigentlich nur darauf aus, möglichst viele Effekte in einen möglichst kurzen Zeitraum zu packen.

Der 27. Mai, ein Montag,  war für die meisten von uns wohl das Highlight. Der Thorpe Park war ein Themenpark der verrücktesten Art und machte sich uns mit Achterbahnen in vollkommener Dunkelheit, mörderischen Loopings und einer Menge Wasser zum Freund. Das Wetter an dem Tag war sonnig, aber windig. Durch den Wind bemerkte man die starke Sonneneinstrahlung nicht, sodass viele an diesem Tag mit einem Sonnenbrand zu den Gastfamilien zurück kehrten.

Unser Englandaufenthalt neigte sich dem Ende zu und so mussten wir uns an diesem Morgen, Dienstag, den 28. Mai nach 6 Tagen, schweren Herzens von unseren Gastfamilien verabschieden. Trotzdem stand uns an diesem Tag noch ein erlebnisreicher Tag bevor. An die Heimreise war so zunächst erst mal noch nicht zu denken. Der Bus lieferte uns um 9 Uhr bei Embankment, Cleopatra’s Needle ab und wir besichtigten das Natural History - bzw. das Science Museum. Die Museen liegen nebeneinander und uns war frei gestellt, welches wir besuchen wollten. Beide waren groß und interessant gestaltet. Viele anschauliche Infotafeln und Versuche brachten uns alles ausgesprochen schülerfreundlich näher. Um 12 Uhr führten wir dann wieder Eigenregie über unsere Städtereise und genossen in unseren nun folgenden 5 Stunden Freizeit nicht nur die Männermodels von Abercrombie und Fitch, sondern beteiligten uns auch bedenkenlos an der Kinderarbeit von Primark und anderen Shopping-Centern, in dem wir hier und da Billigwaren kauften – „großartig“!  Nach eiligem Füße-platt-rennen beim Shoppen, das uns quer durch den U-Bahn Abschnitt 1 geführt hatte, kamen wir zwischen 18 und 19 Uhr per U- Bahn in der Tottenham Court Road entkräftet an. „We will rock  you!“ hieß das Musical, das wir uns in einem hiesigen Gebäude, das innen fast ausschließlich mit roten Samtstoffen ausgekleidet war, ansahen. Noch immer habe ich den Ohrwurm von „I want to break free“. Der Hauptdarsteller hatte diese unglaubliche Stimme. Wow.  Das Musical war über meine Vorstellungen hinaus der Wahnsinn. Die Tänzer, so absolut synchron und fehlerfrei, diese Stimmen, meiner Meinung nach weit besser als die eines so mancher Hollywood-Sternchen und die Kulissen kreativ und modern, genial. Ich wirke jetzt vielleicht übertrieben und leicht zu beeindrucken und ich kann auch nicht ganz beschreiben, was mich so über alle Maßen begeistert hat, aber das gesamte Stück war so gut inszeniert, dass ich nichts verbessern wollen würde. Sogar eine Bühne schwenkte ins Publikum. Nach dem Musical waren wir alle ziemlich müde. Es war bereits 23 Uhr und der Tag sehr lang gewesen. Jetzt, über Nacht, traten wir nach einer spannenden Woche unsere Heimreise an. Um 2 Uhr fuhren wir von Dover zurück aufs Festland.  Um 14 Uhr fuhren wir nur halb ausgeschlafen an unserer Schule vor und schlossen unsere Eltern wieder in die Arme.

Insgesamt hat sich die Englandfahrt wirklich gelohnt. Wir haben zwar die Wachablösung, das London Eye und die Bootstour auf der Themse verpasst, aber wir haben so viel anderes gesehen. Und es war eine wirklich schöne Zeit mit netten Leuten, durch die eine familiäre Ebene aufgebaut werden konnte.

Esther, im Juni 2013

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26.05.2012

Englandfahrt 2012

20. - 26. Mai 2012

Schon zu Beginn des  Schuljahres hatten sich 53 Schüler im Rahmen der England-AG auf die Fahrt nach London vorbereitet. Diese wurde von Frau Herrmann geleitet, die uns mit Herrn Stein, Frau Ristow und Frau Metzger nach England begleitete.

Nach einer  gut 12-stündigen Busfahrt kamen wir  in London an und warteten gespannt auf unsere Gastfamilien, die uns freundlich aufnahmen. Da die Gastfamilien kein Deutsch verstanden, waren wir gezwungen, unsere mehr oder minder guten Englischkenntnisse unter Beweis zu stellen.

Voller Freude machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg in die Innenstadt Londons, in der wir dank einer Bustour,  in einem typisch für London offenen Bus, die schönen Sehenswürdigkeiten sahen und durch den Kommentar auch einiges über die Geschichte Londons erfuhren.
Nachdem wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf diese Art gesehen hatten, ging es nun zu Fuß weiter zum Buckingham Palace, bei dem einige von uns hofften, dass die Queen uns persönlich begrüßen würde, was aber leider nicht geschah.  Auch andere Sehenswürdigkeiten konnten wir von Nahem bewundern und uns unserer Fotolaune ungezügelt hingeben, bevor es mit einem Boot die Themse entlang bis nach Greenwich ging. Dort gingen wir zusammen zum Observatorium, wo sich neben einer atemberaubenden Aussicht und zahlreichen fast zahmen Eichhörnchen auch der Nullmeridian befindet.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Oxford. Dort angekommen ging es zunächst einmal zum Christchurch College, eine der Elite-Universitäten der Welt und einer der Drehorte einiger Filme, z.B. Alice im Wunderland oder Harry Potter. Hier lernten wir nicht nur viel über das Studentenleben, sondern erfuhren auch einige Tricks der Filmemacher während wir auf Harrys Spuren wandelten. Anschließend gab es eine kurze Stadtführung, die bei dem wohl auswahlreichsten Milchshake-Stand Englands, dem "moo-moo's",  endete, der sofort von uns Schülern wie auch den Lehrern getestet und für gut empfunden wurde.

Unser Mittwoch stand wieder ganz im Zeichen Londons. Wir starteten im Natural History Museum, wo es von Steinen, Sternen, Umweltkatastrophen, Dinosauriern bis hin zu unseren heutigen Tieren alles zu sehen gab. Auch eine Erdbebensimulation konnte man mitmachen. Passiert ist zum Glück niemandem etwas und obwohl das Museum riesig ist, hatte sich auch keiner verlaufen.

Direkt danach stand das erste Mal U-Bahn fahren auf dem Plan. Obwohl wir in der AG viel übten, hatten einige von uns doch Bammel damit zu fahren. Aber wir schafften es dank unseren Lehrern alle unversehrt bis zu Madame Tussaud's! Und darauf hatten wir alle gewartet: endlich unseren Stars so nahe wie möglich zu sein! Leider war es sehr voll und nicht ganz so spektakulär wie erhofft, aber wir konnten unsere Stars, bzw. die Wachsfiguren, die unseren Stars meist zum Verwechseln ähnlich sahen, sogar anfassen, umarmen und uns mit ihnen fotografieren lassen. Hier schließlich entkam uns nicht einmal mehr die Queen.

Tags darauf ging es in die kleine Küstenstadt Hastings, in der wir die Meeresbewohner im Blue Reef Aquarium bewunderten, bevor es mit einer Bahn den Berg hoch zum berühmten Castle 1066 ging, wo einst die Schlacht um England stattfand. Nach dieser kurzen Geschichtsstunde und der herrlichen Aussicht über die Stadt und aufs Meer, ging es weiter in die ehemaligen Schmugglerhöhlen und schließlich in die Stadt bzw. an den Strand.

Der Freitag war unser letzter Tag der Englandreise. Morgens mussten wir uns bereits von unseren Gastfamilien verabschieden und fuhren mit gepackten Koffern ein letztes Mal der Innenstadt entgegen. Unser Busfahrer ließ uns am Tower of London raus, ein noch aus dem Mittelalter stammendes Gebäude der Queen, bei dem nicht nur die Wiese sondern auch die Raben königlich sind. Dort bewunderten wir  unter anderem die königlichen Waffen und die Kronjuwelen der Herrscher Englands.

Anschließend konnten wir verschiedenen Interessen nachgehen, egal ob wir das London Bridge Experience Horrorhaus besuchen oder einfach nur eine Runde mit dem Riesenrad London Eye drehen wollten, Frau Herrmann stellte sich wagemutig unseren Herausforderungen, während der Rest von uns bereits mit den anderen Lehrern weiter die Innenstadt erkundete. Nach einer erfolgreichen Shoppingtour in der Oxfordstreet, beendeten wir unsere Englandfahrt mit dem Musical "We Will Rock You".

Unser immer gut gelaunter Busfahrer holte uns direkt nach dem Musical ab und nach einer nächtlichen Fahrt auf der Fähre und einer scheinbar endlosen Busfahrt, kamen wir alle todmüde wie geplant in Wörrstadt an.

Die Fahrt war für uns alle erfolgreich und interessant, da wir nicht nur viel Spaß bei herrlichem Wetter hatten, sondern auch viel Neues gelernt haben und dafür möchten wir uns bei allen Beteiligten bedanken!

Text und Fotos: Teilnehmer der AG-Englandfahrt

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10.06.2011

Englandfahrt vom 05. - 10.06.2011

Früh morgens um 8.00 Uhr starteten 44 Schüler und 4 Lehrkräfte mit dem Bus zur diesjährigen Englandfahrt. Das Programm wurde im Vorfeld im Rahmen einer AG vorbereitet und zum größten Teil nach den Wünschen der Schüler gestaltet. Die AG wurde von Frau Herrmann und Herrn Stein geleitet. Frau Metzger und Frau Ristow begleiteten die Gruppe als zusätzliche Begleitpersonen.

Die Schüler waren meist zu zweit  in Gastfamilien im Londoner Stadtteil Greenwich untergebracht. Dort konnten sie einen authentischen Einblick in das Alltagsleben einer englischen Familie bekommen und waren darauf angewiesen ihre Englischkenntnisse unter Beweis zu stellen. Besonders die beengten  Wohnverhältnisse und die Ernährungsgewohnheiten der Engländer führten zu Verwunderung und brachten völlig neue Erkenntnisse für die Schüler mit sich.

Drei Tage standen zur Verfügung um London-City  mit all seinen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Neben den vielen Touristenattraktionen, waren sicherlich das Musical ?Wicked? und der Workshop im Shakespeare Globe Theatre am letzten Tag einer der Höhepunkte. Zur großen Freude der Schülerinnen war auch genügend Zeit um im Shopping-Eldorado die angesagtesten Läden ausfindig zu machen.

Zwei Tagesausflüge rundeten die Fahrt ab. Einer führte die Gruppe nach Oxford, wo im Rahmen einer Führung den Schülern das Studentenleben in der weltberühmten Universität näher gebracht wurde. Da gerade Examenszeit war, war das Städtchen überfüllt von Studenten in edlen Anzügen, an denen, je nach Art des Examens, weiße, rosafarbene oder rote Blumen steckten.

Bei einem weiteren Ausflug konnten die Schüler die Küstenstadt Hastings kennen lernen. Hier hielten wir uns lange Zeit in den Schmuggler-Höhlen auf und verweilten bei Hastings Castle, wo eine Filmvorführung die Schlachten um die Stadt erläuterte.

Wenn auch der wenig humorvolle Busfahrer und die anfänglichen Probleme mit der Reiseagentur zunächst am guten Gelingen der Unternehmung zweifeln ließen, entwickelte sich unsere Fahrt dennoch zum vollen Erfolg. Die vielen Eindrücke und lustigen Erlebnisse werden sicherlich bei den Schülern noch lange in Erinnerung bleiben.

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Realschule Wörrstadt zu Gast in England 2010

Auch in diesem Jahr fuhren wieder 42 Schüler/Innen der 9. Klassen der Realschule Wörrstadt vom 13. bis 18. Juni an die Südküste Englands.

Begleitet von vier Lehrkräften begann die Reise um 22:00 Uhr in Wörrstadt, am frühen Morgen ging es in Calais auf die Fähre, von der aus die Schüler die "White cliffs of Dover" bestaunten. Weiter ging es zum berühmten Badeort Brighton. Die Gruppe verbrachte den Vormittag am Strand, in der Stadt oder am Brighton Pier. Die anschließende Stadtführung begann mit dem Highlight Royal Pavilion. Schon an diesem Tag wussten alle, dass das Wetter in den folgenden Tagen mitspielen würde - Sonne pur? Am Abend erwarteten die Schüler mit viel Spannung die englischen Gastfamilien am vereinbarten Treffpunkt.

Der nächste Tag gehörte London. Am Morgen das Wachsfigurenkabinett "Madame Tussauds, gefolgt am Nachmittag von einer Stadtrundfahrt mit der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten Westminster Abbey, Piccadilly Circus, London Eye, Big Ben, Houses of Parliament, St. Pauls Cathedral und Buckingham Palace. Der Mittwoch begann mit einem Besuch der interessanten Smugglers Caves in Hastings, in denen früher die Seefahrer geschmuggelte Waren lagerten und der Besichtigung des dortigen Castle.

Bereits am nächsten Tag verabschiedeten sich alle von ihren liebgewonnenen Gastfamilien und fuhren mit ihrem Gepäck noch einmal nach London. Der Vormittag gehörte dem Tower of London und den Crown Jewels der Queen. Nach einem ausgiebigen Shopping in Londons berühmten Einkaufsstraßen sahen die Schüler/Innen am Abend das Musical Dirty Dancing, ein toller und unvergesslicher Abschluss der Englandfahrt. In der gleichen Nacht ging es auf lange Fahrt zurück nach Wörrstadt.

 

Text: Lea/Viviana

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Englandfahrt 2015