Unterricht und mehr

28.11.2018

Autor Jens Schumacher besucht RR+ und FOS

Am 18. und 19. Oktober stand die Spannung im Vordergrund, als der bekannte Autor und Spieleerfinder Jens Schumacher der Rheingrafen Realschule plus und FOS in Wörrstadt einen Besuch abstattete.

Der Autor, der nach eigener Aussage "irgendwo vom Ende einer Sackgasse im Saarland" angereist war, gab an beiden Tagen eine jeweils 60-minütige Lesung, an der sowohl die Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler unheimlich viel Spaß hatten.

Um den Lernenden einen Einblick in das Berufsfeld des Autors zu geben, erklärte Herr Schumacher diesen zunächst, was so ein Schriftsteller überhaupt macht und gab einen Einblick in seine eigenen Werke. Hierzu zählt Fantasyliteratur für Leser von der Grundschule bis ins Erwachsenalter aber auch lustige und lehrreiche Sachbücher sowie die bekannten "Black Stories".

Bekannt wurde Jens Schumacher zudem durch seine Reihe "Die Welt der tausend Abenteuer", bei welcher der Leser in die Rolle der Hauptfigur schlüpft und eine Mission erfüllen muss. Die Entscheidungen des Spielers beeinflussen hierbei den weiteren Verlauf der Geschichte.

Dies war dann auch der Höhepunkt der Lesung, als die Schülerschaft und die Lehrkräfte in einer kooperativen Lesung versuchten, eine solche Mission zu lösen. Trotz dessen, das der Erfolg hierbei eher mäßiger Natur war hatten alle Beteiligten viel Spaß und es wurde herzlich gelacht.

Im Anschluss an dieses Highlight stand der Autor den Zuhörern dann Rede und Antwort und beantwortete alle offenen Fragen, wie z.B. wie viel ein Autor verdient, wie sein Tagesablauf aussieht oder auch woher er die Ideen für seine Geschichten nimmt.

Die Rheingrafen Realschule plus und FOS bedankt sich von ganzem Herzen beim Friedrich-Bödecker-Kreis, welcher durch eine großzügige Spende diesen Besuch überhaupt ermöglichte und hofft, Jens Schumacher im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

Text und Bild: H. Kurz


11.09.2018

Auf die Farbe kommt es an!

Vor allem bei Süßigkeiten sind es oft auch die knalligen Farben, die Lust machen auf’s Verspeisen. Sie deuten auch auf bestimmte Geschmacksrichtungen hin. Bei Rot kommt uns oft der Gedanken an Erdbeeren. Grün verbinden wir mit Apfel oder Waldmeister. Im Nawi-Unterricht bei Frau Metzger hat die Klasse 5c in der 3. Unterrichtswoche mit Lebensmittelfarben experimentiert.

Zuerst haben wir Brause hergestellt. Hierzu benötigt man als Zutaten: Wasser, Zucker, Natron, Zitronensäure und Lebensmittelfarbe. Die Schüler und Schülerinnen fanden dieses Getränk allerdings nicht alle lecker. Außerdem wurde in einer anderen Stunde noch Zuckerguss selbst angerührt. Hierzu musste Puderzucker, Wasser, Zitronensaft und Lebensmittelfarbe miteinander gut vermischt werden. Diese Leckerei haben wir dann auf einen Butterkeks gestrichen. Das hat allen richtig gut geschmeckt.

Text: Frau Metzger gemeinsam mit der Klasse 5c


22.05.2018

Klassenausflug der 5a zur Schweinothek nach Gau-Bickelheim

Am 22. Mai machten wir einen Ausflug zur Schweinothek nach Gau-Bickelheim. Wir, das ist die Klasse 5a und ich als ihre Co- Klassenlehrerin und unser Sozialarbeiter Herr Fuhr. Bei sonnig warmem Wetter trafen wir uns im Hof der Schweinothek und liefen dann zusammen den Berg hinter Gau-Bickelheim hoch. Denn dort zwischen zwei großen Windrädern ist die Bio-Schweinezucht der Familie Bornheimer-Schwalbach. Maren und Bernd Bornheimer-Schwalbach begleiteten uns und oben angekommen sahen wir schon die süßen schwarz gefleckten Schweine, die "Bunte Bentheimer" heißen. Doch zunächst hatten wir das Glück, zwei Mitarbeitern der Windradbetreiber bei ihrer Arbeit zusehen zu können. Wir durften sogar in das Windrad hinein und waren beeindruckt, wie groß die tatsächlich aus der Nähe sind. 

Anschließend wurden wir in vier Gruppen eingeteilt. Wir stellten uns in einen Kreis, schlossen die Augen und hielten die Hände auf den Rücken. Maren legte nun jedem einen Gegenstand in die Hand und wir mussten durch gegenseitiges Rücken-an-Rücken-Abtasten herausfinden, wer das Gleiche hatte und somit gemeinsam in einer Gruppe war. Danach zeigte uns Maren ein Blatt mit sechs Sachen, die zu merken und wiederzufinden waren. Anschließen stellten wir gemeinsam klar, um was es sich handelte, und zwar: 

  • Stroh - denn darauf schlafen die Schweine
  • Erde - denn darauf leben die Schweine, darin wälzen sie sich auch, um Ungeziefer loszuwerden
  • Schot - gemahlenes Getreide, denn das fressen die Schweine
  • Luzerne - diesen Klee fressen die Schweine auch
  • Silage - "vergorenes" Gras, dies ist auch Futter für die Schweine
  • Gummi-Überschuhe - die braucht man, wenn man ins Gehege möchte, um, die Schweine vor unseren Keimen zu schützen

In dem Moment, als wir eben diese Gummischuhe anziehen wollten, ging auf einmal ein Gewitter los. Wir versuchten, unter dem Traktor oder im Gebüsch Schutz zu finden, doch es half nichts, wir wurden alle pitschenass. So mussten wir triefend den Berg hinunterlaufen und uns abholen lassen. Als Trost gab Maren eine Runde Kakao und Kekse aus. Trotz allem war es ein aufregender und lehrreicher Ausflug und wir haben beschlossen, den Besuch der Schweine ein anderes Mal nachzuholen.

Text: N. Weinard


19.06.2018

5c besucht das Tierheim in Mainz

Am 08.06. besuchte die Klasse 5c gemeinsam mit Frau Müller und Frau Metzger das Tierheim in Mainz. Frau Schuster, die Schatzmeisterin des Tierschutzvereins und Tierheims, begrüßte die Gruppe und startete den Rundgang durch das Tierheim. Zuerst ging es zu den Kleintieren. Dort gibt es Kaninchen, Meerschweinchen, Vögel und auch exotische Tiere, wie Schlangen, Bartagamen, Chinchillas, Degus und Mäuse.

In diesem Bereich des Tierheims werden auch unterschiedliche Wildvögel, wie Krähen und Tauben gehalten, die oft verletzt im Tierheim abgegeben und nach ihrer Genesung wieder ausgewildert werden.

Bei den Katzen musste die Gruppe geteilt werden, da diese Tiere besonders geräuschempfindlich sind. Während wir warteten, konnten die Kinder Bekanntschaft mit dem sehr freundlichen Mops Butsch machen, der sich gerne streicheln ließ.

Nun ging es weiter zu den Hundezwingern. Die verteidigten durch Bellen ihr Revier. Das war richtig laut und hat manchen Schülern etwas Angst eingejagt.

Zum Abschluss konnten noch die vorbereiteten Fragen der Schüler beantwortet werden. Zum Beispiel erklärte Frau Schuster, dass für die Tiere eine Schutzgebühr bezahlt werden muss, wenn man sie bei sich aufnehmen möchte. Damit verdient das Tierheim nichts, sondern versucht die hohen Kosten zu decken, die für Pflege, Futter, Tierarztkosten, Instandhaltung der Gebäude und die Mitarbeiterbezahlung anfallen. Das Tierheim finanziert sich auch durch Spenden, Mitgliedschaften (nur 30,- € Mitgliedsbeitrag) und auch Erbschaften.

Der Vormittag dort war interessant, aber auch etwas traurig, denn manche Tiere warten dort schon sehr lange darauf, dass sie wieder in ein schönes Zuhause umziehen können. Deshalb auch Frau Schusters Rat: Bevor man sich ein Tier anschafft, gut überlegen, habe ich genügend Zeit und Geld um mich über eine lange Zeit um das Tier zu kümmern. Die Klassensprecher Johannes und Leonie bedankten sich zum Schluss bei Frau Schuster und Frau Metzger überreichte ihr einen Umschlag mit den gesammelten Spenden der Klasse. Darüber hat sich Frau Schuster sehr gefreut.

J. Metzger gemeinsam mit der Klasse 5c


11.12.2017

Mal- und Zeichenwettbewerb der Unfallkasse Rlp 2017

Wie jedes Jahr haben auch dieses Jahr im Oktober alle 6. Klassen am Mal- und Zeichenwettbewerb der Unfallkasse Rheinland-Pfalz teilgenommen. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von ihren Kunstlehrerinnen Frau Weinard, Frau Honroth und Frau Pozniak. Gemeinsam haben wir Idee zum Them „Einfälle gegen Unfälle“ gesammelt und überlegt wie man es zeichnerisch umsetzen kann. Hierbei zeigten sich die Schülerinnen und Schüler sehr kreativ und haben tolle Bilder gezeichnet. Nachdem im letzten Jahr Anastasia von der Aus Bild für den Kalender ausgewählt wurde, freut es uns nun sehr, dass auch in diesem Jahr ein Schüler unserer Schule ausgezeichnet wurde. Maxim Rosu aus der 6b wurde für seine besonderen Leistungen mit einem Buchpreis bedacht. Er warnte in seinem Bild davor, Müll aus dem Fenster eines Autos zu werfen und so die Umwelt zu verschmutzen. Wir gratulieren Maxim herzlich zu dieser tollen Leistung und freuen uns sehr mit ihm.

Nina Weinard


06.09.2017

Excursion nach Worms

Am Mittwoch, den 6. September fuhren wir, die katholische und evangelische Religionsgruppe (8. Klasse) mit dem Zug nach Worms. Zuerst sind wir zum jüdischen Friedhof gegangen. Dort sind mir direkt die einzelnen Grabsteine aufgefallen, die wie in den Rasen hinein gesteckt aussahen. In einigen Bereichen des Friedhofs waren kleine Grabsteine, in einem anderen Bereich große, verzierte Grabsteine. Der älteste Grabstein ist über 700 Jahre alt! Auf manchen Steinen konnte man keine Schrift mehr erkennen. Sie waren mit Moos bewachsen und verwittert. Die ist für Juden ein Zeichen dafür, dass alles vergänglich ist. Anders als wir bringen sie keine Blumen ans Grab und pflegen sie auch nicht. Als Zeichen ihres Besuches legen sie stattdessen kleine Steine auf den Grabstein.

Doch das war nicht das einzige, was wir uns angeschaut haben. Wir sind durch die Stadt gelaufen, bis wir in die Judengasse im Judenviertel kamen. Ich fand es schon etwas komisch, wenn ich mir vorstelle, dass hier einmal Juden gelebt haben, die von dort deportiert und im KZ grausam getötet wurden. Welche Angst hier geherrscht haben muss!

Für das, was hier in Worms passiert ist fanden wir auch Hinweise. Im Boden waren goldfarbene Steine, sogenannte Stolpersteine, die an frühere jüdische Bewohner und ihr Schicksal erinnern.

Dann kamen wir schon zur Synagoge. Sie ist für Juden so etwas wie für uns eine Kirche. Der Aufbau und die Ausstattung sind ganz anders als bei uns. Die Synagoge ist recht klein und einfach eingerichtet. Der Wormser Dom, den wir uns auch angesehen haben, ist das genaue Gegenteil. Er ist detailliert gestaltet mit besonderen Figuren und einer Gruft. Was die Menschen zur damaligen Zeit beim Bau des Doms geleistet haben!

Auf dem Rückweg haben wir noch ein Foto vor dem Lutherdenkmal gemacht und sind gegen 13.00 Uhr wieder nach Wörrstadt zurück gefahren.

Ich fand diesen Unterrichtsgang super interessant und würde ihn sofort wieder machen.

(Romy Schindel, 8d)

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15.06.2017

Unser grünes Klassenzimmer

Nicht immer in stickigen Klassenräumen sitzen, sondern auch mal in anderer, naturnaher Atmosphäre lernen und Neues erfahren, das war eine Motivation von mir, als ich mir vor drei Jahren das Ziel gesetzt habe, auf unserem Schulgelände einen Lernort unter freiem Himmel einzurichten. Als erstes machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Platz.  „Nicht in die Feuerwehrzufahrten!“ sprach die Kreisverwaltung. „Nicht zu weit weg vom Schulhof!“ verlangte die Pausenaufsicht. „Aber auch nicht in unmittelbarer Gebäudenähe, das stört den Unterricht!“ betonten die Kollegen. Hier waren wieder einmal Optimismus, gute Ideen, Überzeugungskraft und Durchhaltevermögen gefragt!

Als der Platz zwischen Pavillons und Sporthalle gefunden war, folgten weitere Schritte: die Finanzierung über Kreisverwaltung, Förderverein und dem schuleigenen Erlös von Öffnet internen Link im aktuellen FensterRUN FOR HELP 2015; die Bestellung von wetterfestem, stabilem und ortstreuem Möbel und die Ausschreibung zur Begrünung. Kunstobjekte der Kunstschmiede Öffnet internen Link im aktuellen FensterHARBUT, die von unseren Schülern in der Vergangenheit gestaltet wurden, konnten so integriert werden, dass sie den unverwechselbaren Eingang unseres grünen Klassenzimmers bilden. Und nun ist es vollendet und kann vielfältig genutzt werden: für Unterrichtsstunden von Klasse 5 bis 12, als Aufenthaltsort in den Pausen, als Forum für die Schulsozialarbeit, als Werkstätte für TUN u.v.m..

Wer zum Arbeiten Tische und Stühle im Freien bevorzugt, kommt an der Rheingrafen Realschule plus auch auf seine Kosten: zur gleichen Zeit wurden über unseren großzügigen Förderverein passende Sitzgruppen auf dem Schulhof angeschafft.

Die Schulgemeinschaft nutzt sie täglich und sagt „HERZLICHEN DANK.“                                                                                                                                                       B. Trapp

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01.06.2017

Redakteur - Traumberuf unserer Generation?

Schule Zeitungsredakteur informiert Schüler

WÖRRSTADT. Der Redakteur Steffen Nagel (35), von der Allgemeinen Zeitung Alzey kam am Mittwoch, den 26.04.2017, in die Rheingrafen-Realschule plus und Fachoberschule  Wörrstadt. Er erklärte den Schülern der 8. Klassen, wie der Beruf eines Redakteurs abläuft und welche Besonderheiten es bei der Zeitung gibt.

Seit Mitte März bis Mitte Mai läuft ein Zeitungsprojekt, bei dem alle 8 Klässler täglich eine aktuelle Zeitung kostenlos bekommen. Im Rahmen dieses Projektes stellten die Schüler Fragen zu dem Berufsbild und dessen Aufgaben. Die Fragen wurden zuvor im Deutschunterricht in Gruppen erarbeitet. Steffen Nagel erzählte, dass die Arbeit als Redakteur manchmal anstrengend sei, da man für mehrere Gemeinden zuständig sei und dort oft bereitstehen müsse. Auch müsse man häufig lange arbeiten, sich viel per Telefon, E-Mail und persönlichen Gesprächen am Ort des Geschehens informieren und diese Quellen überprüfen, dass keine falschen Aussagen aufgenommen werden. Die Artikel können zwischen 7 Minuten und 2 Stunden Bearbeitungszeit benötigen. Für diesen Beruf seien das Schulfach Deutsch und vor allem Neugier nützlich. Bei der Zeitung seien ca. 500 Leute in vielen, vielfältigen Bereichen tätig, z.B. Redakteur, Druckerei, Mediendesign usw. Außerdem erzählte er, dass Redakteure oft kein festes Ressort hätten. Oft müssen sie alleine schreiben, allerdings bei größeren Artikeln könne es mal vorkommen, dass sie in Gruppen zusammen arbeiten. Nicht festangestellte Redakteure bekommen nur Zeilenlohn, kein festes Gehalt.

In diesem Beruf müsse man teilweise über nicht so schöne Sachen berichten, manchmal bekäme man aber auch aufregende Interviews mit Stars. Am besten finde Steffen Nagel, über Menschen zu schreiben (Portrait). Er habe sogar mal vor ein paar Jahren den damaligen Weltmeister im Boxen interviewt. Steffen Nagel sagte, er wäre schon 6 Jahre bei der Zeitung, aber erst seit 2015 Redakteur. Redakteure schreiben im Durchschnitt jeden Tag einen größeren „Haupt-Artikel“ und versuchen zusätzlich noch mehrere kleinere Artikel zu schreiben. Für einen Redakteur sei es spannend zu sehen, was seine Artikel auslösen.
Der Job eines Redakteurs mache trotz vieler Anstrengungen viel Spaß. Aber man solle auch nicht alles glauben, was man so liest, da es heutzutage viele Fake-News gäbe.

Da nun auch schon im nächsten Jahr für alle Schüler der 9. Klasse das Berufs-Praktikum bevorsteht, ist dies ein guter Einblick in den Beruf des Redakteurs. Außerdem helfen die Tipps von Steffen Nagel beim selbstständigen Schreiben eines eigenen Zeitungsartikels im Deutschunterricht.

Luca Köster,  8c

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